MTDR, US5764852050

Die Matador-Resources-Aktie legt nach starken Bohrergebnissen und solider Bilanzentwicklung im Permian Basin zu

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 21:14 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Matador-Resources-Aktie spiegelt den Ausbau der Produktion im Permian Basin und solide Finanzkennzahlen wider. Anleger sehen sich ein unabhängiges US-Energieunternehmen an, das auf Öl und Gas mit Fokus auf das Delaware Basin setzt.

MTDR, US5764852050, Illustration mit AI erstellt.
MTDR, US5764852050, Illustration mit AI erstellt.

Die Matador Resources-Aktie (ISIN US5764852050) steht als Wertpapier eines unabhängigen US-Energieunternehmens exemplarisch für das Engagement im Permian Basin und insbesondere im Delaware Basin, wo Öl- und Gasförderung mit moderner Horizontalbohrtechnik betrieben wird. Im Fokus der Anleger stehen dabei operative Kennzahlen wie Produktionsmengen, Umsatzentwicklung, Ergebniskennzahlen wie Nettoergebnis und Ergebnis je Aktie sowie die Verschuldungssituation und der Free Cashflow, weil diese Größen maßgeblich bestimmen, wie sich die Aktie im Kontext des US-Energiesektors entwickelt. Da Matador Resources als unabhängiger Produzent auf ein Schwerpunktgebiet setzt, sind die Quartalsberichte und die darin offengelegten Kennzahlen für Investoren entscheidende Informationsquellen.

Matador Resources Company ist ein in den Vereinigten Staaten tätiges Energieunternehmen, das sich vor allem auf die Exploration, Förderung und Vermarktung von Öl- und Erdgasvorkommen konzentriert, wobei das Permian Basin, insbesondere das Delaware Basin, zu den wichtigsten Regionen zählt. Die Gesellschaft nutzt moderne Bohrtechniken wie horizontales Bohren und Hydraulic Fracturing, um die Effizienz der Förderung zu steigern und zusätzliche Reserven zu erschließen. Der Aktienkurs des Unternehmens, der an der New York Stock Exchange in US-Dollar notiert, wird von Faktoren wie den aktuellen Öl- und Gaspreisen, den Produktions- und Reservenzahlen sowie von allgemeinen Marktbedingungen und dem regulatorischen Umfeld beeinflusst, sodass ein Blick auf die jüngsten finanziellen Kennzahlen und operativen Daten Anlegern hilft, die aktuelle Bewertung der Matador-Resources-Aktie besser einzuordnen.

Operative Kennzahlen und Produktion im Permian Basin

Ein zentraler Aspekt für die Beurteilung der Matador-Resources-Aktie ist die Entwicklung der Produktion im Permian Basin, wo das Unternehmen seine Kernaktivitäten bündelt. In Berichtsperioden wie einem jüngst veröffentlichten Quartal lassen sich operative Kennzahlen ablesen, die unter anderem die durchschnittliche tägliche Fördermenge in Barrel Öl und Millionen Kubikfuß Erdgas zeigen. Solche Zahlen sind wichtig, weil sie direkt in die Umsatzerlöse einfließen und darüber hinaus Aufschluss darüber geben, wie effizient die Bohrprogramme umgesetzt werden und ob der Ausbau der Bohraktivitäten im Delaware Basin zu einer nachhaltigen Steigerung der Produktionskapazität führt.

Typischerweise wird in den Quartalsberichten von Matador Resources eine Segmentdarstellung gegeben, die die Produktion aus verschiedenen Regionen des Permian Basin und anderen Regionen wie Eagle Ford oder Haynesville gegenüberstellt. Durch die Betrachtung des Anteils der Produktion aus dem Delaware Basin können Anleger erkennen, wie stark die Gesellschaft von diesem Gebiet abhängt. Eine höhere Konzentration im Permian Basin kann Chancen bieten, wenn dort attraktive Bohrziele gefunden werden, aber sie verstärkt auch die Abhängigkeit des Unternehmens von regionalen Bedingungen und Infrastruktur. Die Kombination aus gesteigerter Bohrtätigkeit und Investitionen in Pipelines und Verarbeitungsanlagen beeinflusst nicht nur die Produktionskennzahlen, sondern auch den Kapitalaufwand und damit die Free-Cashflow-Entwicklung.

Für Matador Resources sind zudem die Reservenzahlen entscheidend, die in jährlichen Berichten als nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven ausgewiesen werden. Diese Kennzahlen geben an, wie viele Barrel Öl und Kubikfuß Gas mit heutiger Technologie und zu aktuellen Preisen wirtschaftlich förderbar sind. Eine positive Entwicklung der Reserven, etwa durch neue Bohrfunde in Kernbereichen, kann ein langfristig stützender Faktor für die Matador-Resources-Aktie sein, weil sie die Grundlage für künftige Förderung und Einnahmen bildet. Gleichzeitig müssen Investoren prüfen, wie sich die Lebensdauer der Felder entwickelt und ob die Gesellschaft ihre wissenschaftliche Expertise nutzt, um neue Bohrziele zu identifizieren.

Umsatz, Ergebnis und Free-Cashflow als Indikatoren

Finanzkennzahlen wie der Quartalsumsatz und das Nettoergebnis bilden einen weiteren Schwerpunkt in der Analyse der Matador-Resources-Aktie, weil sie anzeigen, wie profitabel die Förderung im Permian Basin ist und ob das Unternehmen in der Lage ist, seine Kapitalkosten zu decken. In einem typischen Quartalsbericht werden die Umsätze aus Öl, Erdgas und Erdgasflüssigkeiten getrennt ausgewiesen, sodass Anleger erkennen können, welche Rohstoffkategorie den größten Beitrag zur Erlösstruktur leistet. In Phasen hoher Ölpreise, wie sie in den vergangenen Jahren zeitweise beobachtet wurden, kann der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich steigen, insbesondere wenn gleichzeitig die Produktion im Permian Basin erhöht wurde.

Neben dem Umsatz ist das Nettoergebnis für Investoren wichtig, da es zeigt, in welchem Maße Matador Resources nach Abzug von Aufwendungen wie Abschreibungen, Betriebskosten, Zinsaufwendungen und Steuern Gewinne erzielt. Eine positive Entwicklung des Nettoergebnisses im Vergleich zum Vorjahr signalisiert, dass das Unternehmen seine Kostenstruktur bei steigender Produktion im Griff hat und von den Rohstoffpreisen profitiert. Schlüsselkennzahlen wie das Ergebnis je Aktie (Earnings per Share, EPS) bieten zudem einen direkt auf die Matador-Resources-Aktie bezogenen Maßstab, weil sie den auf eine einzelne Aktie entfallenden Gewinn verdeutlichen. Steigende EPS-Werte im Laufe mehrerer Quartale können darauf hinweisen, dass das Unternehmen seine Profitabilität kontinuierlich verbessert.

Der Free Cashflow ist eine weitere Kennzahl, die für die Bewertung der Matador-Resources-Aktie eine zentrale Rolle spielt, weil er zeigt, wie viel liquide Mittel dem Unternehmen nach Abzug der Investitionen zur Verfügung stehen. Ein positiver und wachsender Free Cashflow ermöglicht es Matador Resources, Schulden zu tilgen, Dividenden zu zahlen oder eigene Aktien zurückzukaufen, ohne sich zusätzlich verschulden zu müssen. In Quartalsberichten wird häufig angegeben, wie hoch der operative Cashflow war und wie viel davon nach Investitionen für Bohrprogramme und Infrastruktur als Free Cashflow verbleibt. Ein im Vergleich zum Vorjahresquartal steigender Free Cashflow kann ein Hinweis darauf sein, dass sich die Investitionen auszahlen und die Matador-Resources-Aktie durch eine solide finanzielle Basis unterstützt wird.

Bilanzstruktur, Verschuldung und Zinssituation

Die Bilanzstruktur von Matador Resources ist für Anleger relevant, weil sie einen Einblick in die Verschuldungssituation und die Fähigkeit zur Finanzierung weiterer Bohrprogramme gibt. In den Finanzberichten werden Kennzahlen wie die Gesamtschulden, der Verschuldungsgrad und das Verhältnis von Netto-Schulden zu EBITDA angegeben, wodurch sich die Belastung durch Fremdkapital quantifizieren lässt. Ein moderater Verschuldungsgrad kann positiv aufgenommen werden, insbesondere wenn die Einnahmen aus der Produktion im Permian Basin stabil oder wachsend sind und der operative Cashflow ausreicht, um die Zinszahlungen zu decken. Eine im Vergleich zum Vorjahresquartal gesunkene Verschuldungskennzahl kann ein Signal sein, dass Matador Resources seine Bilanz stärkt.

Im Umfeld steigender oder schwankender Zinsen ist die Zinssituation für ein Unternehmen im Öl- und Gasbereich besonders wichtig. Matador Resources muss seine bestehenden Kreditlinien, Anleihen und sonstigen Finanzierungen so strukturieren, dass Zinsänderungsrisiken begrenzt werden. In den Berichten finden sich daher Angaben zu durchschnittlichen Zinssätzen und zur Fälligkeit von Kreditverträgen, damit Anleger nachvollziehen können, ob in kommenden Jahren größere Refinanzierungsvolumina anstehen. Sofern der operative Cashflow des Unternehmens ausreicht, um Zinsdienste und Tilgungen zu leisten, ohne die Investitionsprogramme im Permian Basin zu gefährden, kann dies ein stabilisierender Faktor für die Matador-Resources-Aktie sein.

Die Eigenkapitalquote und die Entwicklung des Buchwerts je Aktie sind weitere Kennzahlen, die bei der Bewertung der Matador-Resources-Aktie eine Rolle spielen. Eine steigende Eigenkapitalquote im Zeitverlauf weist darauf hin, dass Gewinne im Unternehmen belassen wurden oder Kapitalerhöhungen durchgeführt wurden, wodurch die bilanzielle Stabilität zunimmt. Der Buchwert je Aktie, der das Eigenkapital auf die Anzahl der ausstehenden Aktien verteilt, ermöglicht einen Vergleich mit dem aktuellen Kurs und kann Aufschluss darüber geben, ob die Matador-Resources-Aktie mit einem Auf- oder Abschlag zum Buchwert gehandelt wird. Anleger nutzen diese Kennzahlen, um die Relation zwischen Marktwert und Substanz zu beurteilen.

Permian-Basin-Fokus und Wettbewerbsumfeld

Matador Resources operiert in einem Wettbewerb mit anderen Unternehmen, die im Permian Basin tätig sind und ebenfalls Öl und Gas mit modernen Bohrmethoden fördern. Das Permian Basin, zu dem unter anderem das Delaware Basin gehört, ist eine der produktivsten Regionen für unkonventionelle Öl- und Gasförderung in den Vereinigten Staaten. Im Vergleich zu Wettbewerbern kommt es darauf an, wie effizient Matador Resources seine Bohrprogramme gestaltet, wie hoch die Rückgewinnungsraten sind und wie kostengünstig die Produktion durchgeführt wird. Anleger vergleichen dazu Kennzahlen wie Produktionskosten je Barrel und Investitionskosten je Bohrung, um herauszufinden, ob Matador Resources im Wettbewerbsumfeld gut positioniert ist.

Die Konzentration auf Kernbereiche im Permian Basin kann dazu führen, dass Matador Resources gegenüber diversifizierteren Wettbewerbern stärker von regionalen Entwicklungen abhängig ist. Diese Abhängigkeit kann sowohl Chancen als auch Risiken beinhalten. Chancen bestehen darin, dass die Infrastruktur für Öl- und Gasförderung im Permian Basin in den letzten Jahren erheblich ausgebaut wurde, wodurch Transport- und Verarbeitungsmöglichkeiten vorhanden sind. Risiken entstehen, wenn Engpässe bei Pipelines oder Verarbeitungsanlagen auftreten oder wenn lokale regulatorische Änderungen Einfluss auf Bohrprogramme nehmen. Für die Matador-Resources-Aktie bedeutet dies, dass Investoren neben den globalen Öl- und Gaspreisen auch regionale Faktoren im Permian Basin berücksichtigen müssen.

Im Kontext der Energiewende und wachsender Anforderungen an Emissionsreduzierung ist es zudem relevant, wie Matador Resources mit Umwelt- und Sicherheitsaspekten umgeht. Unternehmen in der Öl- und Gasbranche stehen zunehmend unter Beobachtung hinsichtlich ihres Umgangs mit Methanemissionen, Wasserverbrauch und Flächenmanagement. Matador Resources gibt in Berichten typischerweise an, welche Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen und zur Verbesserung der Sicherheit an Bohrstandorten ergriffen werden. Für Anleger kann die Art und Weise, wie das Unternehmen sich an regulatorische Vorgaben anpasst und freiwillige Umweltstandards einhält, ebenfalls ein Bewertungskriterium sein, das mittelbar die Wahrnehmung der Matador-Resources-Aktie beeinflusst.

Segmentüberblick und Diversifikation im Portfolio

Ein Blick auf die Segmentstruktur von Matador Resources zeigt, dass neben dem Permian Basin andere Förderregionen im Portfolio vertreten sind, etwa Eagle Ford oder Haynesville, die unterschiedliche Rohstoffschwerpunkte aufweisen. Diese Diversifikation im Förderportfolio kann dazu beitragen, Risiken zu reduzieren, wenn regionale oder rohstoffspezifische Marktbedingungen sich ändern. So können etwa Gaslastige Regionen wie Haynesville von steigenden Erdgaspreisen profitieren, während Öllastige Regionen im Permian Basin stärker auf die Entwicklung des Ölpreises reagieren. Für die Matador-Resources-Aktie kann diese Mischung bedeuten, dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung weniger volatil ist als bei einem Unternehmen, das ausschließlich auf ein einziges Segment setzt.

In den Finanzberichten wird häufig dargestellt, wie hoch der Anteil der Umsätze und der Produktion aus den einzelnen Segmenten ist. Anleger können anhand dieser Angaben nachvollziehen, inwieweit Matador Resources seine strategischen Schwerpunkte verändert. Wenn der Anteil der Produktion aus dem Delaware Basin zunimmt, kann dies darauf hinweisen, dass das Unternehmen dort besonders attraktive Bohrziele sieht. Zugleich ist es wichtig zu beobachten, ob andere Segmente konsolidiert oder ausgebaut werden. Eine klare Segmentstrategie, die durch Kennzahlen gestützt wird, hilft Investoren, die langfristige Ausrichtung von Matador Resources einzuordnen.

Die Entwicklung einzelner Segmente im Vergleich zum Vorjahr oder Vorquartal ist zudem ein Instrument, um Wachstumsschwerpunkte zu identifizieren. Wenn etwa die Produktion in einem bestimmten Segment im Jahresverlauf zweistellig wächst, während andere Segmente stagnieren oder rückläufig sind, deutet dies darauf hin, dass Matador Resources gezielt Kapital in die besonders ertragreichen Regionen lenkt. Anleger nutzen solche quantifizierten Vergleiche, um die Dynamik im Portfolio zu verstehen und zu prüfen, ob die Matador-Resources-Aktie von einer bewussten Allokationsstrategie profitiert. Eine transparente Segmentberichterstattung stärkt das Vertrauen in die Unternehmensführung.

Investitionsprogramme und Kapitaldisziplin

Die Bohr- und Erschließungsprogramme von Matador Resources erfordern erhebliche Investitionen, die in den Finanzberichten als Kapitalausgaben ausgewiesen werden. Diese Investitionen umfassen Aufwendungen für neue Bohrungen, Infrastruktur, den Erwerb von Flächen und gegebenenfalls für den Ausbau von Verarbeitungsanlagen. Für Anleger ist entscheidend, dass diese Investitionen im Verhältnis zum erzielten Output stehen und langfristig einen positiven Beitrag zum Free Cashflow leisten. Wenn Matador Resources seine Investitionen im Vergleich zum Vorjahresniveau erhöht, während gleichzeitig Produktions- und Umsatzzahlen steigen, kann dies darauf hinweisen, dass das Unternehmen eine Wachstumsstrategie verfolgt, die von der Matador-Resources-Aktie widerspiegelt wird.

Kapitaldisziplin ist in der Öl- und Gasbranche ein häufig diskutiertes Thema, weil übermäßige Investitionsprogramme in Zeiten niedriger Preise zu einer Belastung der Bilanz und zu sinkendem Free Cashflow führen können. Matador Resources muss daher abwägen, wie schnell Bohrprogramme ausgeweitet werden, um neue Reserven zu erschließen, und welche Renditen auf das investierte Kapital zu erwarten sind. Kennzahlen wie die Rendite auf das investierte Kapital (Return on Capital Employed, ROCE) und die interne Verzinsung von Projekten können Hinweise geben, ob die Investitionsentscheidungen finanziell sinnvoll sind. Anleger prüfen, ob die Matador-Resources-Aktie von einem disziplinierten Kapitaleinsatz profitiert und ob das Unternehmen in der Lage ist, Investitionsspitzen ohne übermäßige Verschuldung zu bewältigen.

Im Rahmen der Kapitaldisziplin ist auch die Politik bezüglich Dividenden und Aktienrückkäufen relevant. Wenn Matador Resources beschließt, einen Teil des Free Cashflow an die Aktionäre zurückzugeben, kann dies die Attraktivität der Matador-Resources-Aktie steigern. Dividendenzahlungen erfordern jedoch, dass die dauerhafte Ertragskraft ausreichend ist, um solche Ausschüttungen zu tragen. Rückkaufprogramme für eigene Aktien reduzieren die Zahl der ausstehenden Aktien und können das Ergebnis je Aktie erhöhen, aber sie setzen voraus, dass genügend liquide Mittel vorhanden sind. Anleger beobachten daher, ob Matador Resources eine klare und nachhaltige Kapitalrückführungsstrategie verfolgt, die mit den Investitionsbedürfnissen im Permian Basin vereinbar ist.

Marktumfeld, Rohstoffpreise und Hedging-Strategien

Die Bewertung der Matador-Resources-Aktie ist eng mit dem allgemeinen Marktumfeld für Öl und Erdgas verknüpft. Internationale Benchmarkpreise wie Brent und WTI für Öl sowie Henry Hub für Erdgas beeinflussen direkt die Umsatzentwicklung von Produzenten im Permian Basin. Matador Resources reagiert auf diese Preisbewegungen nicht nur durch Anpassung der Bohrprogramme, sondern auch durch den Einsatz von Hedging-Strategien. In den Finanzberichten wird oft angegeben, welcher Anteil der Produktion für bestimmte Zeiträume durch Terminkontrakte oder Optionen abgesichert ist, sodass die Erlöse gegen extreme Preisbewegungen geschützt werden. Für Anleger kann eine transparente Hedging-Strategie, die auch quantifizierte Angaben zu den Preisen und Laufzeiten enthält, ein Zeichen für vorsichtiges Risikomanagement sein.

In Phasen, in denen die Rohstoffpreise gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen sind, können Produzenten wie Matador Resources ihren Umsatz und ihr Nettoergebnis im Vergleich zu früheren Perioden spürbar steigern, sofern die Produktionsmengen ebenfalls zunehmen. Dies spiegelt sich in Kennzahlen wie dem prozentualen Umsatzwachstum und der Entwicklung des EPS wider. Umgekehrt kann ein Rückgang der Rohstoffpreise die Profitabilität unter Druck setzen, wenn nicht durch Kostensenkungen oder Effizienzsteigerungen gegengesteuert wird. Anleger sollten daher die Matador-Resources-Aktie im Kontext der Preisentwicklung betrachten und prüfen, ob das Unternehmen durch flexible Kostenstrukturen und Hedging-Strategien in der Lage ist, Schwankungen abzufedern.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld, einschließlich Konjunkturindikatoren und geopolitischer Entwicklungen, kann ebenfalls Einfluss auf die Matador-Resources-Aktie nehmen. Faktoren wie Nachfrageprognosen für Öl und Gas, politische Entscheidungen zu Fördermengen und globale Lieferketten spielen eine Rolle bei der Einschätzung der Preis- und Nachfrageaussichten. Matador Resources agiert als unabhängiger Produzent und ist daher zwar nicht Mitglied eines Förderkartells, profitiert aber von Marktbedingungen, die eine stabile Nachfrage nach Energierohstoffen unterstützen. Investoren analysieren daher Makroindikatoren und setzen sie in Beziehung zu den Unternehmenskennzahlen, um zu entscheiden, ob das Chance-Risiko-Profil der Matador-Resources-Aktie attraktiv erscheint.

Produkt- und Geschäftsmodell-Schwerpunkt: Öl- und Gasförderung im Delaware Basin

Das zentrale Produkt von Matador Resources ist die Förderung und Vermarktung von Öl und Erdgas aus dem Permian Basin, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Delaware Basin, einem Teilbereich des Permian Basin, der für seine produktiven Lagerstätten bekannt ist. Das Geschäftsmodell basiert darauf, Explorationen durchzuführen, Bohrrechte zu erwerben und diese mit moderner Bohrtechnik zu nutzen, um wirtschaftlich förderbare Reserven zu erschließen. Die daraus gewonnenen Rohstoffe werden dann über bestehende Infrastrukturkanäle wie Pipelines und Verarbeitungsanlagen an Märkte geliefert, die von lokalen und internationalen Abnehmern bedient werden.

Die Fokussierung auf das Delaware Basin macht Matador Resources zu einem Spezialisten für unkonventionelle Ressourcenförderung in dieser Region. Durch horizontale Bohrungen kann das Unternehmen lange Abschnitte von Lagerstätten erschließen, die mit herkömmlichen Methoden schwieriger zugänglich wären. Dies ermöglicht eine höhere Ausbeute je Bohrung und kann die Produktionskosten senken, wenn entsprechende Skaleneffekte erzielt werden. Für die Matador-Resources-Aktie bedeutet dies, dass der wirtschaftliche Erfolg entscheidend davon abhängt, wie effizient das Unternehmen seine Bohrprogramme im Delaware Basin durchführt und wie gut es gelingt, neue Ressourcen zu identifizieren und zu entwickeln.

Schlussabschnitt zur Matador-Resources-Aktie und Kursbetrachtung

Die Matador-Resources-Aktie spiegelt ein Geschäftsmodell wider, das auf die Förderung von Öl und Erdgas mit Schwerpunkt auf das Permian Basin und insbesondere das Delaware Basin ausgerichtet ist. Anleger, die die Aktie betrachten, müssen sowohl operative Kennzahlen wie Produktion, Reserven und Investitionsvolumen als auch Finanzkennzahlen wie Umsatz, Nettoergebnis, EPS, Free Cashflow und Verschuldung berücksichtigen. Darüber hinaus ist es wichtig, das Unternehmen im Kontext des Marktumfelds für Rohstoffe, der Wettbewerbssituation im Permian Basin und der regulatorischen Anforderungen zu sehen, um ein umfassendes Bild der Chancen und Risiken zu erhalten.

Da Kursdaten je nach Handelsplatz und Zeitpunkt variieren, nutzen Investoren für die Matador-Resources-Aktie in der Regel aktuelle Börsenportale und Marktinformationsdienste, um den zuletzt gehandelten Preis, die Handelsvolumina und Kennzahlen wie die Marktkapitalisierung zu prüfen. Diese Informationen ergänzen die in den Finanzberichten enthaltenen Daten und ermöglichen es, zu beurteilen, wie der Markt die operative und finanzielle Entwicklung von Matador Resources einpreist. Wer die Aktie beobachtet, verbindet daher die in den Berichten offengelegten Zahlen mit der jeweils aktuellen Marktbewertung, um das Chance-Risiko-Profil im Kontext des US-Energiesektors zu analysieren.

Fakten zur Matador-Resources-Aktie

  • Unternehmen: Matador Resources Company
  • ISIN: US5764852050
  • Ticker: MTDR
  • Handelsplatz: NYSE
  • Sektor / Branche: Energie, Öl und Gas Exploration & Produktion
  • Indexzugehörigkeit: US-Energiewerte, Teil von branchenspezifischen Energieindizes
  • Nächstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

Weitere Informationen zur Matador-Resources-Aktie

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | US5764852050 | MTDR | boerse | 69856006 | bgmi