Munich-Re-Tochter Ergo will bis Ende 2030 rund 1.000 ArbeitsplÀtze abbauen
17.02.2026 - 15:34:22 | dpa.deDarauf habe sich Ergo mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag und bestĂ€tigte damit einen Bericht des "Handelsblatt". Betriebsbedingte KĂŒndigungen blieben bis dahin ausgeschlossen. Ergo will in den nĂ€chsten Jahren verstĂ€rkt KĂŒnstliche Intelligenz (KI) einsetzen; neben dem Stellenabbau sollen viele BeschĂ€ftigte deshalb auf neue Jobs umgeschult werden.
Ergo beschÀftigt dem Sprecher zufolge hierzulande rund 15.000 Menschen. Bis Ende der Dekade sollen jÀhrlich etwa 200 Jobs wegfallen. Der Stellenabbau ist Teil eines Sparprogramms, mit dem Ergos Mutterkonzern Munich Re bis 2030 jÀhrliche Kosten von insgesamt 600 Millionen Euro einsparen will.
Der Stellenabbau soll ĂŒber natĂŒrliche Fluktuation, Altersteilzeit und Abfindungsprogramme erfolgen. "Freiwilligkeit bleibt das zentrale Prinzip. Niemand geht gegen seinen Willen", sagte PersonalvorstĂ€ndin Lena Lindemann der Zeitung.
DarĂŒber hinaus sollen sich viele BeschĂ€ftigte fĂŒr neue Aufgaben qualifizieren. Geplant sind den Angaben zufolge rund 500 sogenannte Reskilling-PlĂ€tze, davon etwa 260 bereits in diesem Jahr. "Wir wollen das Effizienzpotenzial von KI heben, aber zugleich die Mitarbeiter befĂ€higen, in anderen Jobs fĂŒr uns zu arbeiten", sagte Lindemann der Zeitung.
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