Symrise-Konkurrent Givaudan hÀlt Wachstumstempo aus eigener Kraft hoch
23.07.2024 - 07:53:19 | dpa.deZudem blieb vom Umsatz mehr als operativer Gewinn hĂ€ngen als im Vorjahreszeitraum. Analyst Charlie Bentley vom Investmenthaus Jefferies sieht in den Resultaten gleichwohl Licht und Schatten. Im Zuge der Veröffentlichung der GeschĂ€ftszahlen am Dienstag gab der Konkurrent des Dax DE0008469008-Konzerns Symrise DE000SYM9999 auch die Ernennung von Stewart Harris zum Finanzchef per 1. August bekannt. Der Manager folgt auf Tom Hallam, der Ende Januar 2025 in den Ruhestand gehen und bis dahin unterstĂŒtzend und beratend aktiv sein wird.
Givaudan steigerte den Umsatz von Januar bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent auf 3,37 Milliarden Franken (3,48 Mrd Euro). Aus eigener Kraft - also bereinigt um Zu- und VerkĂ€ufe von Unternehmensteilen sowie WĂ€hrungseinflĂŒsse - legte der Anbieter von Aromen und Duftstoffen fĂŒr Lebensmittel, ParfĂŒms, Haushalts- und Körperpflegeartikel um 12,5 Prozent zu, was mehr ist als von Analysten im Durchschnitt erwartet.
Im Zuge des Absatzwachstums sowie dank KostenmaĂnahmen stieg auch die ProfitabilitĂ€t. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um knapp 19 Prozent auf 906 Millionen Franken. Die entsprechende Marge verbesserte sich von 21,6 auf 24,2 Prozent. Unter dem Strich verdiente Givaudan mit 588 Millionen 31 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Insgesamt habe sich das GeschĂ€ft mit DĂŒften und KosmetikzusĂ€tzen besser entwickelt als gedacht, wĂ€hrend die Sparte Taste & Wellbeing rund um LebensmittelzusĂ€tze hinter den Erwartungen zurĂŒckgeblieben sei, erklĂ€rte Jefferies-Analyst Charlie Bentley. So habe offenbar das Wachstum von Taste und Wellbeing im zweiten Quartal in Nord- und Lateinamerika im Vergleich zum ersten Jahresviertel nachgelassen.
FĂŒr das laufende Jahr gibt Givaudan wie ĂŒblich keinen konkreten Ausblick. Die mittelfristigen Ziele bleiben jedoch bestehen. Demnach strebt der Konzern ein organisches Umsatzwachstum von mindestens 4 bis 5 Prozent pro Jahr an.
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