Ălpreise legen weiter zu - Wenig Bewegung vor US-Wahlentscheidung
05.11.2024 - 09:47:07An den FinanzmĂ€rkten hielten sich die Anleger am Tag der US-PrĂ€sidentschaftswahlen aber generell eher zurĂŒck. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Vormittag 75,25 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Vortag. Der Preis fĂŒr ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Dezember stieg um 22 Cent auf 71,69 Dollar.
Nach EinschĂ€tzung von Marktbeobachtern stĂŒtzten besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China die Nachfrage nach Rohöl. In dem wichtigen Verbrauchsland verbesserte sich die Stimmung in Unternehmen aus dem Bereich Dienstleistungen deutlich. Im Oktober stieg das vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsbarometer fĂŒr Dienstleister stĂ€rker als erwartet um 1,7 Punkte auf 52,0 ZĂ€hler. Analysten hatten einen Anstieg erwartet, waren aber im Schnitt nur von einem leichten Zuwachs auf 50,5 Punkten ausgegangen.
Am Montag war der Preis fĂŒr Brent-Ăl aus der Nordsee noch krĂ€ftig um etwa zwei Dollar je Barrel gestiegen, nachdem der Ălverbund Opec+ am Wochenende eine VerlĂ€ngerung der FörderkĂŒrzung beschlossen hatte. AuĂerdem sorgte die Furcht vor einer weiteren Eskalation der geopolitischen Lage im Nahen Osten fĂŒr Auftrieb bei den Ălpreisen.

