Ălpreise legen etwas zu
18.02.2026 - 10:49:15 | dpa.deEin Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 67,59 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Vortag. Der Preis fĂŒr US-Ăl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im MĂ€rz stieg um 13 Cent auf 62,46 Dollar.
Im Blick der MĂ€rkte stehen weiterhin die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA. Der Iran dĂ€mpfte nach der zweiten Verhandlungsrunde mit den USA die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch. AuĂenminister Abbas Araghtschi sagte dem Staatsfernsehen: "Der Weg zu einer Einigung hat begonnen, wir sind bereit." Er fĂŒgte hinzu: "Das bedeutet aber nicht, dass wir eine Einigung erzielt haben."
Die GesprĂ€che finden vor dem Hintergrund einer militĂ€rischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten statt. Im Januar lieĂ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Trump drohte der iranischen FĂŒhrung daraufhin mit militĂ€rischem Eingreifen und lieĂ die MilitĂ€rprĂ€senz rund um den Iran verstĂ€rken. Der Iran ist ein wichtiges Ălförderland.
Zudem verhandeln hochrangige Vertreter Russlands und der Ukraine in Genf den zweiten Tag ĂŒber ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden Krieges. Sollte es bei beiden Konflikten Fortschritte geben, dĂŒrfte dies die Ălpreise belasten. Vor allem der Iran-Konflikt hat die Preise seit Jahresbeginn nach oben getrieben. Das erwartete Ăberangebot an Rohöl in diesem Jahr ist zunĂ€chst in den Hintergrund getreten.
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