Ălpreise kaum verĂ€ndert
19.05.2025 - 17:09:08Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 65,33 US-Dollar und damit 8 Cent weniger als am Freitag. Der Preis fĂŒr ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im Juni fiel um 3 Cent auf 62,46 Dollar.
Im Handelsverlauf standen die Notierungen am Ălmarkt nur zeitweise etwas stĂ€rker unter Druck. Die Herabstufung der KreditwĂŒrdigkeit der USA durch die Ratingagentur Moody's sorgte insgesamt fĂŒr weniger Nachfrage bei riskanteren Anlagen, zu denen auch Rohöl zĂ€hlt.
Die Ălpreise haben damit den jĂŒngsten Anstieg nicht weiter fortgesetzt. In der vergangenen Woche waren beide Sorten nach den Fortschritten bei den Zoll-Verhandlungen zwischen China und den Vereinigten Staaten teurer geworden. Inzwischen ist die Euphorie darĂŒber wieder etwas verflogen.
Zudem warnte US-Finanzminister Scott Bessent in einem NBC-Interview, dass die Zölle wieder ansteigen könnten, wenn die LÀnder nicht "in gutem Glauben" verhandelten. Speziell im Zollstreit der USA mit China verteidigte er die Linie der Regierung. "Strategische Unsicherheit ist eine Verhandlungstaktik", sagte Bessent.

