Ălpreise starten mit leichten AbschlĂ€gen in die Woche
22.01.2024 - 07:58:06Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im MĂ€rz 78,15 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als vor dem Wochenende. Der Preis fĂŒr ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar sank um 28 Cent auf 73,13 Dollar.
Die Erdölpreise lassen derzeit eine klare Richtung vermissen. Seit Jahresbeginn pendeln die Preise zwischen Gewinnen und Verlusten. Beobachter begrĂŒnden die Entwicklung mit gegenlĂ€ufigen MarktkrĂ€ften: Auf der Angebotsseite prognostiziert etwa die Internationale Energieagentur (IEA) eine steigende Förderung in LĂ€ndern auĂerhalb des Ălkartells Opec, unter anderem in den USA und Kanada. Das höhere Angebot steht ProduktionskĂŒrzungen vieler Opec-LĂ€nder gegenĂŒber.
Ein stĂ€ndiges Risiko fĂŒr die Ălversorgung stellt der Gaza-Krieg und die entsprechend angespannte Lage in der ölreichen Region des Nahen und Mittleren Ostens dar. Angriffe der von Iran unterstĂŒtzten Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer fĂŒhren zu deutlich lĂ€ngeren Wegen ĂŒber See und verteuern den Rohöltransport. Zu Produktionsunterbrechungen ist es bisher aber nicht gekommen. Auf der Nachfrageseite lastet die schwache Weltwirtschaft auf den Rohölpreisen.

