Ălpreise geben weiter nach - Anhaltende Skepsis trotz Opec-KĂŒrzung
04.12.2023 - 07:49:14Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 78,24 US-Dollar. Das waren 64 Cent weniger als am Freitag. Der Preis fĂŒr ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung fiel um 55 Cent auf 73,52 Dollar.
An den MĂ€rkten herrscht nach wie vor Skepsis nach der FörderkĂŒrzung des Erdölverbunds Opec+. Die mehr als zwanzig Ălstaaten hatten ihre Produktion in der vergangenen Woche um rund eine Million Barrel je Tag zusĂ€tzlich gekĂŒrzt. Zugleich setzt der Ălgigant Saudi-Arabien seine bestehenden KĂŒrzungen bis mindestens zum Ende des ersten Quartals 2024 fort.
FĂŒr Stirnrunzeln sorgte, dass die neuen FörderbeschrĂ€nkungen als "freiwillig" bezeichnet wurden. AuĂerdem wurden sie nicht von der Opec+ selbst mitgeteilt, sondern durch die jeweiligen Mitgliedstaaten. Am Ălmarkt hat dieses Vorgehen Fragen zum Zusammenhalt des Verbunds aufgeworfen. Zumal das Treffen im Vorfeld wegen eines Disputs ĂŒber einzelne Förderquoten verschoben werden musste.

