OLYMPIA: Hotels rund um Paris und in Provinz profitieren von Turnier
11.08.2024 - 16:01:24Im Zentrum der französischen Hauptstadt standen den Buchungen gut zahlender Olympia-GĂ€ste allerdings ausbleibende Touristen in den Wochen vor den Spielen gegenĂŒber, wie eine Analyse der Branchenorganisation MKG ergab. Demnach registrierten die Hotels im Umland, wo auch ein Teil der WettkampfstĂ€tten angesiedelt waren, ein Umsatzplus von 200 Millionen Euro, wĂ€hrend es im Zentrum von Paris ein Plus von 92 Millionen Euro gab.
Im Anlauf zu den Spielen mussten die Hotels im Herzen von Paris nach der Erhebung einen Umsatzeinbruch von 27 Prozent verkraften. WĂ€hrend Olympia lag die Auslastung dann aber um zehn Prozent ĂŒber dem Vorjahreswert und die Preise waren mehr als doppelt so hoch wie ĂŒblich, was die EinbrĂŒche zuvor mehr als kompensierte. Dabei hĂ€tten die Preissteigerungen bei den Hoteltarifen am Ende leicht ĂŒber denen wĂ€hrend der Olympischen Spiele 2012 in London gelegen. Sie hĂ€tten sich aber im Rahmen des bei GroĂereignissen ĂŒblichen bewegt.
Vierfacher Umsatz in Lille
Weitaus stÀrker als Paris und das Umland profitierten laut MKG die weiteren Austragungsorte in Frankreich. In Lille und Chùteauroux etwa vervierfachten sich die UmsÀtze, wÀhrend sie in Aix/Marseille um 50 Prozent höher lagen.
Anders als die Hotels, die UmsatzeinbrĂŒche im Umfeld der Spiele mit höheren Preisen wĂ€hrend Olympia selber ausgleichen konnten, sei es den Restaurants ergangen. Diese hĂ€tten die schwĂ€cheren Wochen mit weniger Touristen vor den Spielen spĂ€ter nicht kompensieren können.
Wie die touristische Vermarktungsorganisation Choose Paris Region mitteilte, kamen die meisten auslĂ€ndischen GĂ€ste wĂ€hrend der Spiele aus den USA, Kanada, Spanien, Deutschland und SĂŒdkorea.

