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Große Cyberattacke gegen X

10.03.2025 - 22:26:10 | dpa.de

Die Online-Plattform X des Tech-MilliardÀrs Elon Musk ist am Montag zeitweise gestört gewesen.

Musk selbst schrieb bei X, es laufe eine "massive Cyberattacke" gegen den Dienst. Nach dem Ausmaß zu urteilen stecke entweder eine große Gruppe dahinter oder ein Land, behauptete er zunĂ€chst.

SpĂ€ter sagte Musk im TV-Sender Fox Business Network, man sei zwar immer noch nicht sicher, was genau passiert sei - aber die Attacke sei von IP-Adressen "aus dem Gebiet der Ukraine" ausgegangen. Belege dafĂŒr gab es zunĂ€chst nicht. IP-Adressen, die Computer beim Zugang zum Internet bekommen, sind sehr leicht zu fĂ€lschen oder zu verschleiern. IT-Sicherheitsexperten verlassen sich deshalb nie darauf, wenn sie die Herkunft einer Cyberattacke feststellen wollen.

Bei Portalen wie allestörungen.de hĂ€uften sich in mehreren Wellen Fehlermeldungen betroffener Nutzer. Online-Dienste wie X sind regelmĂ€ĂŸig verschiedenen Arten von Attacken ausgesetzt - können sie aber meist ohne spĂŒrbare Probleme wegstecken.

X basiert auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, den Musk im Herbst 2022 fĂŒr rund 44 Milliarden Dollar kaufte. Nach der Übernahme gab es zunĂ€chst mehrfach technische Probleme, weil er bei der Infrastruktur den Rotstift ansetzte. Musk ist aktuell ein Vertrauter von US-PrĂ€sident Donald Trump und als Kostensenker in der amerikanischen Regierung unterwegs. Seine Rolle und seine Vorgehensweise sorgen fĂŒr Kritik und Proteste in den USA.

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