Ergebnisse, Produktion/Absatz

WeihnachtsgeschÀft bei Douglas lÀuft gut - Aktie unter Druck

19.12.2024 - 09:58:53

Die ParfĂŒmeriekette Douglas DE000BEAU7Y1 blickt zuversichtlich auf das neue GeschĂ€ftsjahr (bis Ende September).

Der Start in das erste Quartal sei gut, teilte das im SDax DE0009653386 notierte Unternehmen am Donnerstag in DĂŒsseldorf mit. Wegen des WeihnachtsgeschĂ€fts und weiteren umsatzstarken Tagen, wie dem Black Friday, ist das laufende Quartal das wichtigste fĂŒr den Konzern. Nach einem im Rahmen der Markterwartungen gelaufenen vergangenen Jahr sieht sich das Management auf Kurs zu seinen mittelfristigen Zielen. Anleger waren aber nicht zufrieden.

Die Aktie sackte nach einem freundlichen Start zuletzt um mehr als fĂŒnf Prozent ab. Sie hatte sich in den vergangenen Tagen tendenziell seitwĂ€rts bewegt, nachdem sie sich zuvor seit Ende November von einem Zwischentief etwas erholt hatte.

Douglas war im MĂ€rz an die Frankfurter Börse zurĂŒckgekehrt. Seitdem hat der Börsenkurs nicht zugelegt: Die Aktien waren zu je 26 Euro ausgegeben worden und gingen anschließend auf Talfahrt. Nach einigen Auf und Abs belĂ€uft sich der Abschlag momentan auf mehr als ein Viertel.

Douglas peilt mittelfristig ein durchschnittliches jÀhrliches Wachstum von 7 Prozent und eine operative Marge von 18,5 Prozent an. Im laufenden GeschÀftsjahr soll der Umsatz auf 4,7 bis 4,8 Milliarden Euro steigen. Davon sollen vor Sondereffekten, Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) zwischen 855 und 885 Millionen Euro hÀngen bleiben. Nimmt man die Mitte der beiden Spannen, ergÀbe sich rechnerisch ein Umsatzplus von knapp 7 Prozent und eine Marge von 18,3 Prozent.

Im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr (bis Ende September) blieb die ProfitabilitĂ€t leicht hinter den Erwartungen zurĂŒck. Basierend auf einem Umsatzplus von 8,7 Prozent auf fast 4,5 Milliarden Euro, verdiente Douglas im TagesgeschĂ€ft knapp 809 Millionen Euro. Vom Unternehmen befragte Analysten hatten hier etwas mehr auf dem Zettel, beim Umsatz hingegen etwas weniger. Unter dem Strich blieb auch dank Steuereffekten mit 84 Millionen Euro rund fĂŒnfmal so viel wie ein Jahr zuvor.

Jefferies-Analyst Henrik Paganetty lobte auch die Zahlen vom abgelaufenen vierten Quartal. Sowohl Douglas' GeschÀfte in den LÀden, als auch im Online-Handel entwickelten sich gut, kommentierte er.

Als AlteigentĂŒmer von Douglas blieben auch nach der RĂŒckkehr aufs Börsenparkett der Finanzinvestor CVC und die GrĂŒnderfamilie Kreke die HauptaktionĂ€re. CVC hĂ€lt dabei indirekt mehr als die HĂ€lfte des Aktienkapitals. Douglas war bereits von 1966 bis 2013 börsennotiert, dann hatten der Finanzinvestor Advent und die Familie Kreke das Unternehmen von der Börse genommen.

@ dpa.de | DE000BEAU7Y1 ERGEBNISSE