PatientenschĂŒtzer fĂŒr weitere Kostenbremsen
15.10.2025 - 06:28:50 | dpa.deBei den Ausgaben fĂŒr ambulant-Ă€rztliche Behandlungen habe es im ersten Halbjahr den höchsten Anstieg seit zehn Jahren gegeben, sagte Vorstand Eugen Brysch.
Verantwortlich dafĂŒr seien vor allem Vermittlungshonorare, die HausĂ€rzte und FachĂ€rzte fĂŒr Terminvergaben erhalten. Selbst fĂŒr chronisch Kranke und PflegebedĂŒrftige sei es jetzt praktisch unmöglich, einen Facharzttermin zu vereinbaren. "Das ist vollkommen ineffizient." Brysch sprach sich zudem dafĂŒr aus, Einsparpotenziale bei der Pharmaindustrie in den Blick zu nehmen.
Um erneute Beitragsanhebungen Anfang 2026 zu vermeiden, bringt Warken am Mittwoch ein Sparpaket ins Bundeskabinett, das Ausgabenbremsen vor allem bei den Kliniken vorsieht. Es soll eine FinanzlĂŒcke von zwei Milliarden Euro bei den gesetzlichen Kassen schlieĂen. Anfang 2025 hatte es breite Erhöhungen bei ZusatzbeitrĂ€gen gegeben, die die Krankenkassen jeweils fĂŒr sich festlegen.
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