EZB-PrÀsidentin signalisiert angesichts des Iran-Kriegs Handlungsbereitschaft
25.03.2026 - 10:43:09 | dpa.deAllerdings wolle die EZB die weitere Entwicklung zunĂ€chst abwarten, sagte Lagarde am Mittwoch in Frankfurt auf einer EZB-Konferenz. "Wir werden nicht handeln, bevor wir ĂŒber ausreichende Informationen ĂŒber das AusmaĂ und die Dauer der Schockwelle sowie deren Ausbreitung verfĂŒgen."
Die NotenbankprÀsidentin versicherte, dass die EZB, falls notwendig, nicht zögern werde zu handeln. "Unser Bekenntnis zu einer Inflationsrate von 2 Prozent auf mittlere Sicht ist bedingungslos."
Bei einem zeitlich und von der IntensitĂ€t her begrenzen Energieschock könne man aber durch die Entwicklung durchschauen, sagte Lagarde. Hier könne ein zu frĂŒhes Handeln kontraproduktiv sein. "Sollte der Schock zu einer starken, wenn auch nicht allzu anhaltenden Ăberschreitung unseres Zielwerts fĂŒhren, könnte eine gewisse Anpassung der Politik gerechtfertigt sein", sagte Lagarde. Man verfĂŒge ĂŒber abgestufte Handlungsoptionen.
Die EZB hatte in der vergangenen Woche ihre Leitzinsen nicht angetastet. Der fĂŒr Sparer und Banken wichtige Einlagenzins blieb bei 2,0 Prozent. Der Iran-Krieg und die SchlieĂung der StraĂe von Hormus hat die Rohöl- und Erdgaspreise nach oben getrieben. Dies kann einen Inflationsschub auslösen.
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