Ălpreise erholen sich nach halbjĂ€hrigen TiefstĂ€nden
13.12.2023 - 12:12:23 | dpa.deEin Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete zuletzt 73,25 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Tag zuvor. Der Preis fĂŒr ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung lag mit 68,63 Dollar ebenfalls auf Vortagsniveau.
Schon seit einigen Wochen geben die Erdölpreise in der Tendenz nach. FĂŒr Verunsicherung sorgen mehrere Entwicklungen: Auf der Angebotsseite kommt insbesondere aus den USA deutlich mehr Rohöl. Auch Russland hat seine Lieferungen nach Medienberichten zuletzt gesteigert. Dagegen wird eine schwĂ€chere Nachfrage erwartet, weil sich die Konjunktur in groĂen Verbrauchsregionen wie Europa abkĂŒhlt.
FĂŒr Irritation hat zuletzt der groĂe Ălverbund Opec+ gesorgt. Vor knapp zwei Wochen haben die von Saudi-Arabien und Russland angefĂŒhrten FörderlĂ€nder zusĂ€tzliche ProduktionskĂŒrzungen beschlossen. Am Markt wird jedoch an deren Umsetzung gezweifelt, weil die KĂŒrzungen "freiwillig" vorgenommen werden sollen. Zudem hatte es vor der Einigung Streit ĂŒber die Förderquoten einzelner LĂ€nder gegeben.
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