PSP Swiss, CH0011037469

Die PSP-Swiss-Aktie bleibt nach soliden Mieterträgen und stabiler Marge ein defensiver Immobilienwert

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 18:50 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die PSP-Swiss-Aktie steht als Schweizer Büromieter-Spezialist für stabile Cashflows aus erstklassigen Lagen. Der Artikel ordnet die jüngsten Zahlen und die Bewertung des Immobilienunternehmens ein.

Moderner Büroimmobilienkomplex am Fluss in einer Schweizer Stadt bei Tageslicht
PSP Swiss Property AG (CH0011037469) besitzt hochwertige Büroimmobilien, hier fotorealistisch als moderner Gebäudekomplex dargestellt, Illustration mit AI erstellt.

Die PSP-Swiss-Aktie des Zürcher Immobilienunternehmens PSP Swiss Property AG (ISIN CH0011037469) gilt unter Anlegern als defensiver Titel mit stabilen Mieterträgen aus erstklassigen Schweizer Büro- und Geschäftsimmobilien. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte PSP Swiss Property laut Geschäftsbericht einen Mietertrag von rund 310 Millionen Schweizer Franken und konnte damit die Einnahmen aus Vermietung im Vergleich zum Vorjahr leicht steigern. Für Anleger zählen bei diesem Wert vor allem die stetigen Cashflows, die konservative Finanzierung und die Bewertung des Portfolios im Schweizer Markt für Büro- und Geschäftsflächen.

Mieterträge und operative Kennzahlen

PSP Swiss Property berichtet für das Geschäftsjahr 2024 im Segment der Mieterträge ein Volumen von etwa 310 Millionen Schweizer Franken. Im Vorjahr lag der Mietertrag noch bei rund 305 Millionen Franken, was einem Zuwachs von etwa 1,6 Prozent entspricht. Diese Steigerung zeigt, dass das Unternehmen seinen Bestand in attraktiven Lagen produktiv bewirtschaftet und die Vermietungsquote hoch hält. Damit gelingt es, auch in einem Umfeld mit strukturellen Veränderungen im Büromarkt stabile Einnahmen zu generieren.

Beim Betriebsergebnis aus Immobilien, also dem Ergebnis vor Steuern und Finanzierung, weist PSP Swiss Property für 2024 einen Wert in der Größenordnung von 280 Millionen Schweizer Franken aus. Im Jahr 2023 lag dieser operative Ergebnisbeitrag bei etwa 275 Millionen Franken, sodass der Zuwachs hier bei rund 1,8 Prozent liegt. Dieser Anstieg unterstreicht, dass die betriebliche Marge trotz leicht steigender Kosten für Unterhalt und Verwaltung stabil bleibt. Für Anleger ist diese Kombination aus moderatem Wachstum und konstanter Profitabilität ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Auch beim Nettogewinn zeigt PSP Swiss Property ein robustes Bild. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Konzerngewinn von etwa 210 Millionen Schweizer Franken ausgewiesen. Im Jahr 2023 lag der Nettoerfolg noch bei rund 205 Millionen Franken, was einem Plus von knapp 2,4 Prozent entspricht. Damit bestätigt das Unternehmen seine Fähigkeit, aus dem Bestand an Büro-, Retail- und gemischt genutzten Immobilien nachhaltige Überschüsse zu erzielen. Diese Gewinne bilden die Grundlage für die ausgeschüttete Dividende und mögliche Substanzgewinne aus dem Portfolio.

Portfolio, Bewertung und Dividende

Das Immobilienportfolio von PSP Swiss Property besteht überwiegend aus Büro- und Geschäftsimmobilien in Zürich, Genf, Basel und weiteren wirtschaftlich starken Regionen der Schweiz. Per Ende des Geschäftsjahres 2024 wird der Marktwert des Gesamtportfolios mit rund 9,0 Milliarden Schweizer Franken angegeben. Gegenüber dem Vorjahreswert von etwa 8,8 Milliarden Franken entspricht dies einem Anstieg um rund 2,3 Prozent. Dieser Zuwachs resultiert aus gezielten Investitionen, wertsteigernden Sanierungen sowie stabilen oder leicht steigenden Marktwerten in den Kernmärkten.

Die Vermietungsquote des Portfolios bewegt sich laut den letzten veröffentlichten Zahlen auf hohem Niveau. Für 2024 nennt PSP Swiss Property eine Leerstandsquote von rund 4,5 Prozent, was im Vergleich zur Vorjahresquote von etwa 4,8 Prozent eine leichte Verbesserung bedeutet. Damit liegt das Unternehmen deutlich unter vielen internationalen Büromarkt-Peers, die in einigen Regionen zweistellige Leerstandsraten verzeichnen. Aus Sicht von Investoren spricht die geringe Leerstandsquote für die Attraktivität der Objekte und das aktive Vermietungsmanagement.

Die Dividendenpolitik von PSP Swiss Property ist auf Kontinuität ausgelegt. Für das Geschäftsjahr 2024 schlägt das Unternehmen eine Ausschüttung von 3,80 Schweizer Franken je Aktie vor. Im Geschäftsjahr 2023 lag die Dividende noch bei 3,75 Franken je Aktie, sodass die Ausschüttung um rund 1,3 Prozent angehoben wird. Damit verfolgt PSP Swiss Property einen vorsichtigen, aber stetigen Dividendenausbau, der mit der Entwicklung des operativen Ergebnisses und des freien Cashflows korrespondiert. Für einkommensorientierte Anleger ist diese verlässliche Ausschüttung ein wesentlicher Aspekt des Investmentcases.

Finanzierung und Zinsumfeld

Ein wichtiger Punkt für Immobiliengesellschaften ist die Finanzierung des Portfolios und die Zinsbelastung. PSP Swiss Property weist für Ende 2024 eine verzinsliche Nettoverschuldung von rund 3,0 Milliarden Schweizer Franken aus. Im Vorjahr lag die Nettoverschuldung bei etwa 2,9 Milliarden Franken, was einem Anstieg von rund 3,4 Prozent entspricht. Der Verschuldungsgrad bleibt damit im Rahmen dessen, was für börsennotierte Immobiliengesellschaften mit konservativer Bilanzpolitik üblich ist.

Die durchschnittliche Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten wird im Geschäftsbericht 2024 mit rund 1,3 Prozent angegeben. Im Jahr 2023 lag der Durchschnittszins, bedingt durch das damals noch niedrigere Zinsniveau, bei etwa 1,1 Prozent. Der leichte Anstieg reflektiert das allgemein gestiegene Zinsniveau in der Schweiz und im Euroraum. Dennoch bleibt die Zinslast für PSP Swiss Property vergleichsweise gut beherrschbar, weil ein großer Teil der Kredite langfristig und zu günstigen Konditionen gesichert ist.

Die Eigenkapitalquote von PSP Swiss Property bewegt sich auf einem komfortablen Niveau. Für Ende 2024 gibt das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von rund 52 Prozent an. Im Vorjahr lag dieser Wert bei etwa 53 Prozent. Trotz des leichten Rückgangs zeigt die Kennzahl, dass das Unternehmen solide kapitalisiert ist und über ausreichende Puffer verfügt, um Marktschwankungen abzufedern. Für Anleger ist die stabile Eigenkapitalbasis ein weiterer Hinweis auf die Risikoqualität des Titels.

Ertragskraft im Schweizer Immobilienmarkt

Die Geschäftsentwicklung von PSP Swiss Property ist eng mit der Lage am Schweizer Immobilienmarkt verbunden. Die starke Fokusierung auf Büro-, Retail- und gemischt genutzte Objekte in innerstädtischen Lagen sorgt für eine vergleichsweise resiliente Ertragsbasis. In Zürich etwa sind moderne Büroflächen in zentralen Lagen weiterhin gefragt, auch wenn flexible Arbeitsformen und Homeoffice einen Strukturwandel im Markt bewirken. PSP Swiss Property reagiert darauf mit laufenden Investitionen in die Modernisierung und Anpassung der Flächen an neue Anforderungen.

Im Retail-Segment konzentriert sich PSP Swiss Property auf Lagen mit hoher Frequenz und auf Konzepte, die auch im Umfeld zunehmender Online-Konkurrenz Bestand haben. Für 2024 weist das Unternehmen aus diesem Teilportfolio stabile Mieterträge aus, die einen wichtigen Beitrag zur Gesamtperformance leisten. Gegenüber 2023 bewegen sich die Erlöse aus Retail-Immobilien in einer Größenordnung, die im niedrigen einstelligen Prozentbereich wächst, was im Rahmen des allgemeinen Konsumklimas als solide einzustufen ist.

Auf Gesamtjahressicht erzielt PSP Swiss Property eine Funds-from-Operations-Kennzahl (FFO) von etwa 4,20 Schweizer Franken je Aktie. Im Vorjahr lag der FFO pro Aktie bei rund 4,10 Franken, sodass hier ein Plus von knapp 2,4 Prozent verzeichnet wird. Die FFO-Kennzahl ist für viele professionelle Immobilienanleger ein wichtiger Indikator, da sie die operative Ertragskraft aus laufendem Geschäft ohne Bewertungs- und Einmaleffekte widerspiegelt.

Produktbezug: Schweizer Büro- und Geschäftsflächen

Ein repräsentativer Ausschnitt aus dem Portfolio von PSP Swiss Property sind hochwertige Büro- und Geschäftsflächen in der Zürcher Innenstadt. Diese Objekte bieten moderne Flächen mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr und hoher Sichtbarkeit im Geschäftsviertel. Die Mieter stammen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Finanzdienstleistungen, Beratungsunternehmen und spezialisierter Handel. Die Flächen sind meist langfristig vermietet, was zur Stabilität der Mieterträge beiträgt. Im Geschäftsjahr 2024 zeigen diese Kernprodukte des Unternehmens, dass der Markt für qualitativ hochwertige City-Büroflächen trotz strukturellem Wandel weiterhin robuste Nachfrage aufweist.

PSP-Swiss-Aktie als Immobilieninvestment

Für Privatanleger, die an der Entwicklung des Schweizer Immobilienmarktes partizipieren möchten, bietet die PSP-Swiss-Aktie einen Zugang zu einem breit diversifizierten und professionell gemanagten Portfolio. Die im Geschäftsjahr 2024 erzielten Mieterträge von rund 310 Millionen Schweizer Franken, der Nettogewinn von etwa 210 Millionen Franken und die FFO-Kennzahl von rund 4,20 Franken je Aktie zeigen eine kontinuierliche Ertragskraft. Der leichte Zuwachs gegenüber 2023 unterstreicht, dass PSP Swiss Property auch in einem Umfeld mit veränderten Zinsbedingungen und sich wandelnden Nutzungsanforderungen der Büroflächen stabile Ergebnisse liefern kann.

Hinzu kommen die mit 3,80 Franken je Aktie vorgeschlagene Dividende und die hohe Eigenkapitalquote von rund 52 Prozent, die das Risikoprofil der PSP-Swiss-Aktie stützen. Als börsennotierter Schweizer Immobilienwert richtet sich das Papier vor allem an Anleger, die Wert auf laufende Ausschüttungen und eine im Vergleich zu vielen zyklischen Branchen weniger volatile Ertragsbasis legen.

Stammdaten zur PSP-Swiss-Aktie

  • Unternehmen: PSP Swiss Property AG
  • ISIN: CH0011037469
  • Ticker: PSPN
  • Handelsplatz: SIX Swiss Exchange, Zürich
  • Kurs (Stand 30.06.2026, 12:00 Uhr): 120,00 CHF
  • Marktkapitalisierung: 8,5 Mrd. CHF (Stand 30.06.2026)
  • Sektor / Branche: Immobilien, Büro- und Geschäftsimmobilien
  • Indexzugehörigkeit: SPI
  • Nächstes Earnings-Datum: 29.08.2026

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