Verdacht, Sabotage

Verdacht auf Sabotage an Marine-Versorgungsschiffen

06.03.2026 - 16:18:02 | dpa.de

Die Staatsanwaltschaft Rostock geht dem Verdacht der Sabotage an Marine-Versorgungsschiffen nach.

Die Ermittlungen sind laut Generalstaatsanwaltschaft Rostock auf Strafanzeigen der Marine im Februar und Oktober 2025 eingeleitet worden. Es seien BeschÀdigungen bzw. Manipulationen an schiffstechnischen oder elektrischen Anlagen festgestellt worden. Zuvor hatte der "Nordkurier" berichtet.

Die Verfahren haben demnach den Verdacht auf Sabotagehandlungen an Verteidigungsmitteln (§ 109e StGB) zum Gegenstand. Weitere Details nannte die Generalstaatsanwaltschaft nicht.

Anfang 2025 war bekanntgeworden, dass bei einem Minenjagdboot KabelbÀume durchtrennt worden waren. "Die Ermittlungen zu jenem Vorfall sind im letzten Jahr abgeschlossen worden, ohne dass ein TatverdÀchtiger festgestellt werden konnte", schrieb ein Sprecher.

Marine-Inspekteur: Sabotage "auf mehr als einer Einheit"

Der Inspekteur der Marine, Jan Christian Kaack, hatte im vergangenen Jahr berichtet, Saboteure hÀtten in mehr als einem Fall gezielte SchÀden an Kriegsschiffen in Deutschland angerichtet. Es gebe "auf mehr als einer Einheit Zerstörung, also Sabotage", sagte der Vizeadmiral.

Anfang Februar dieses Jahres wurde bekannt, dass Haftbefehle gegen zwei MÀnner vollstreckt worden sind. Sie sollen wÀhrend ihrer TÀtigkeit im Hamburger Hafen an mehreren Korvetten Sabotagehandlungen vorgenommen haben.

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