USA: Michigan-Konsumklima verbessert sich stÀrker als erwartet
Veröffentlicht am: 17.07.2026 um 16:33 Uhr | dpa.deDas von der UniversitÀt Michigan erhobene Konsumklima stieg laut der am Freitag veröffentlichten ersten SchÀtzung um 4,9 Punkte auf 54,4 Punkte. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg auf 51,0 Punkte gerechnet. Es verbesserten sich die Erwartungen der Verbraucher und noch stÀrker die Bewertung der aktuellen Lage.
Vor allem die gesunkenen Treibstoffpreise hĂ€tten zu der verbesserten Stimmung beigetragen. "Daher könnte es sich als schwierig erweisen, die positive Stimmung aufrechtzuerhalten, sollten sich die jĂŒngsten RĂŒckgĂ€nge der Benzinpreise anhaltend umkehren", schrieb Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. "Die fĂŒr diese Veröffentlichung durchgefĂŒhrten Befragungen fanden vom 23. Juni bis zum 13. Juli statt, wobei mehr als 70 Prozent davon bereits vor der Wiederaufnahme der US-Luftangriffe gegen den Iran am 7. Juli und dem darauf folgenden Anstieg der Benzinpreise abgeschlossen waren."
Die Inflationserwartungen der Verbraucher gaben auf hohem Niveau etwas nach. Auf Sicht von einem Jahr sanken sie von 4,6 auf 4,2 Prozent. Die lÀngerfristigen Inflationserwartungen (5 bis 10 Jahre) verharrten bei 3,3 Prozent. Die US-Notenbank strebt lediglich eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Im Juni war diese auf 3,5 Prozent gefallen.
Der Indikator der UniversitÀt Michigan misst das Kaufverhalten der Verbraucher in den USA. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.
