EuropÀische Zensur? USA verhÀngen Sanktionen
23.12.2025 - 22:07:52Wer genau betroffen ist und aus welchen LĂ€ndern diejenigen stammen, geht aus der Mitteilung des AuĂenministeriums nicht hervor. AuĂenminister Marco Rubio stellte auf X jedoch einen Bezug zu Europa her: "Viel zu lange haben Ideologen in Europa organisierte BemĂŒhungen angefĂŒhrt, um amerikanische Plattformen dazu zu zwingen, amerikanische Standpunkte zu bestrafen, die ihnen nicht passen", schrieb er.
Details wollte das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht nennen. In der Mitteilung war die Rede von fĂŒnf Betroffenen - "radikalen Aktivisten" und "instrumentalisierten" Nichtregierungsorganisationen, die ZensurmaĂnahmen durch auslĂ€ndische Staaten vorangetrieben hĂ€tten. Sie sollen organisiert versucht haben, amerikanische Plattformen zu zwingen, amerikanische Standpunkte, die sie ablehnten, zu unterdrĂŒcken.
Rubio betonte, die Trump-Regierung werde "exterritoriale Zensur" nicht lĂ€nger tolerieren. Das Ministerium leite daher Schritte des Einreiseverbots gegen fĂŒhrende Persönlichkeiten des globalen "Zensur-Industrie-Komplexes" ein. Man sei bereit, die Liste zu erweitern, wenn es keine Kurskorrektur gebe.
Rubio hatte unlĂ€ngst eine Online-Zensur in Europa kritisiert. Hintergrund war eine Entscheidung der EU-Kommission, wonach die Plattform X des MilliardĂ€rs Elon Musk TransparenzmĂ€ngeln eine Strafe von 120 Millionen Euro zahlen muss. Die Entscheidung löste in den Vereinigten Staaten heftige Reaktionen aus. Rubio schrieb auf X, dies sei "eine Attacke auf alle amerikanischen Tech-Plattformen und das amerikanische Volk durch auslĂ€ndische Regierungen." Die Tage der Online-Zensur fĂŒr Amerikaner seien vorbei.
Ob es einen direkten Bezug zu den nun ergriffenen Sanktionen gibt, blieb unklar.

