Fortsetzung im Zollstreit: USA und China sprechen in Spanien
12.09.2025 - 07:26:18Wie das US-Finanzministerium mitteilte, wird Behördenchef Scott Bessent in Madrid mit Vertretern der chinesischen Seite sprechen. Darunter sei auch Vize-MinisterprĂ€sident He Lifeng, der fĂŒr die Volksrepublik bereits die vorangegangenen GesprĂ€che gefĂŒhrt hatte.
Aus Peking lag zunĂ€chst keine BestĂ€tigung vor. Der US-Mitteilung zufolge will Bessent ĂŒber Fragen zu Wirtschaft, Handel und nationaler Sicherheit sprechen. AuĂerdem soll es um die Social-Media-App Tiktok gehen.
Wann die GesprĂ€che genau geplant sind, war zunĂ€chst unklar. Bessent will vom 12. bis 18. September nach Spanien und GroĂbritannien reisen, wie seine Behörde mitteilte. Mehrere Medien hatten allerdings ĂŒbereinstimmend berichtet, dass das Treffen in die kommende Woche fallen soll.
Fristen mehrmals verlÀngert
Die beiden gröĂten Volkswirtschaften der Welt hatten die Pause in ihrem Zollstreit zuletzt erneut um 90 Tage verlĂ€ngert. Die GesprĂ€che in Madrid wĂ€ren nach den Treffen in Genf, London und Stockholm nun die vierten in dem Streit.
Zudem drĂ€ngt die Frage nach dem Verkauf der Social-Media-App Tiktok in den USA. Eine von US-PrĂ€sident Trump verlĂ€ngerte Frist fĂŒr einen Deal fĂŒr den Tiktok-Verkauf lĂ€uft am 17. September aus. Weil Tiktok dem in China ansĂ€ssigen Bytedance-Konzern gehört, gibt es in den USA die Sorge, dass die chinesische Regierung ĂŒber Tiktok an Daten amerikanischer Nutzer kommen und ĂŒber die App die öffentliche Meinung im Land manipulieren könnte. Tiktok weist das zurĂŒck.

