2025 bisher weniger SchÀden durch Naturgefahren als erwartet
28.08.2025 - 06:41:31Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. "Mit rund einer Milliarde Euro fielen die versicherten SchĂ€den aus Sturm, Hagel, Starkregen und Ăberschwemmungen geringer aus als aufgrund des langjĂ€hrigen Durchschnitts erwartet", sagte der GDV-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer, Jörg Asmussen, laut einer Mitteilung.
Bei den Sachversicherungen sind demnach rund 500 Millionen Euro SchĂ€den durch Sturm, Hagel und Blitz entstanden. Weitere 100 Millionen Euro an SchĂ€den kĂ€men durch Naturgefahren wie Ăberschwemmung und Starkregen hinzu. Zudem beliefen sich die SchĂ€den bei Kraftfahrtversicherungen auf 350 Millionen Euro. In der Statistik werden laut GDV neben SchĂ€den an HĂ€usern und Kraftfahrzeugen auch die an Hausrat, Gewerbe- sowie Industriebetrieben erfasst.
Langfristig: Zunehmende Extremwetterereignisse und SchÀden
Sollten die SchĂ€den im zweiten Halbjahr durchschnittlich ausfallen, rechnen die Versicherer mit einem unterdurchschnittlichen Schadenjahr. Wenn schwere StĂŒrme im Herbst und Winter ausblieben, rechne man fĂŒr das gesamte Jahr mit NaturgefahrenschĂ€den in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro, erklĂ€rte der GDV-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer. Damit lĂ€ge man unter dem fĂŒr das ganze Jahr erwarteten SchĂ€den von 6,3 Milliarden Euro - dennoch blieben die Werte auf einem hohen Niveau.
Was NaturgefahrenschÀden angehe, sei das erste Halbjahr 2025 zwar unterdurchschnittlich, so Asmussen. "Trotzdem zeigt der langfristige Trend eine deutliche Zunahme an Extremwetterereignissen und SchÀden."

