Börsen/Aktien, Börsenschluss

Aktien Europa Schluss: Eurobörsen schwach - Handelskrieg rĂŒckt nĂ€her

28.03.2025 - 18:05:23 | dpa.de

Die wichtigsten AktienmĂ€rkte der Eurozone haben am Freitag weiter spĂŒrbar geschwĂ€chelt.

Die Börsen in London und ZĂŒrich gaben minimal nach.

Am Markt wurde von einer Konsolidierung auf hohem Niveau gesprochen und dabei auch auf die Vorsicht vor allem von Anlegern in der Eurozone angesichts des drohenden Handelskriegs mit den USA verwiesen. Zudem schwappte die negative Stimmung an den US-Börsen nach Europa, nachdem Konjunkturdaten aus der weltgrĂ¶ĂŸten Volkswirtschaft eine EintrĂŒbung der Verbraucherstimmung und einen weiteren Anstieg der Inflation im Zuge der Handelsstreitigkeiten signalisierten.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 ging mit minus 0,92 Prozent auf 5.331,40 Punkte aus dem Handel. Im Wochenverlauf steht fĂŒr den Leitindex der Euroregion damit ein Verlust von 1,7 Prozent zu Buche.

WĂ€hrend die Börsen in Paris und Frankfurt Ă€hnlich schwach wie der EuroStoxx schlossen, hielten sich die Indizes außerhalb des Euroraums deutlich besser: Der FTSE 100 GB0001383545 beendete den Handel mit minus 0,08 Prozent auf 8.658,85 ZĂ€hler. Der SMI CH0009980894 sank um 0,21 Prozent auf 12.840,43 Punkte.

Ein Inflationsanstieg und zugleich sinkende Konsumausgaben seien die Trends, die durch PrĂ€sident Trumps aggressive Maßnahmen bei Zöllen und KĂŒrzungen von Staatsausgaben wahrscheinlich noch weiter verstĂ€rkt werden, schrieben die Experten der niederlĂ€ndischen Bank ING. "Die Angst vor einer Stagflation nimmt zu wird die FĂ€higkeit der US-Notenbank Fed, die Zinsen weiter zu senken, einschrĂ€nken", konstatierten sie. Eine Stagflation - Kurzwort aus Stagnation und Inflation - bezeichnet eine konjunkturelle Situation, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Wirtschaft nicht wĂ€chst und gleichzeitig Inflation herrscht.

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