Aktien Asien: Abwartendes GeschÀft mit geringen VerÀnderungen
17.06.2025 - 09:15:49 | dpa.deKleine Gewinne standen ebensolchen Verlusten entgegen.
Die MĂ€rkte prĂ€sentierten sich damit abwartend vor der Juni-Sitzung der US-Notenbank. Dabei ist weniger die Zinsentscheidung von Interesse, als die kĂŒnftige Besetzung der Institution. "PrĂ€sident Trump hat angekĂŒndigt, zeitnah einen Nachfolger fĂŒr Jerome Powell zu benennen - fast ein Jahr vor Ablauf dessen Amtszeit", sagte Luca Pesarini, Chief Investment Officer (CIO) von Ethnea Independent Investors. "Damit rĂŒckt die Idee eines ?Schattenvorsitzenden? ins Zentrum der Aufmerksamkeit." Die Sitzung dĂŒrfte daher zum "PrĂŒfstein fĂŒr die UnabhĂ€ngigkeit der Notenbank" werden. Angesichts dessen rĂŒckte die militĂ€rische Konfrontation zwischen Israel und dem Iran in der Aufmerksamkeit des Marktes etwas in den Hintergrund.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 XC0009692440JP9010C00002 tendierte nach der Zinsentscheidung der japanischen Notenbank etwas höher und gewann 0,59 Prozent auf 38.536,74 Punkte. Die japanische Zentralbank hatte den Leitzins wie erwartet nicht verĂ€ndert und will die AnleihekĂ€ufe reduzieren. Damit blieben die WĂ€hrungshĂŒter ihrem vorsichtigen Kurs treu. "Eine mögliche weitere Zinserhöhung preisen die Börsen frĂŒhestens fĂŒr den Oktober ein", so Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Dabei ist allerdings lĂ€ngst nicht ausgemacht, dass die Bank of Japan ihren Erhöhungskurs ĂŒberhaupt ĂŒber das aktuelle Zinsniveau hinaus fortsetzt." Die japanische Notenbank werde wohl abwarten, ob es eine Handelseinigung zwischen den USA und Japan geben wird.
Der Technologie-Investor-Softbank JP3436100006 hatte unterdessen T-Mobile-Anteile im Wert von 4,8 Milliarden US-Dollar verkauft. Der Erlös könnte den Japanern von Softbank helfen, ihre Ambitionen beim Ausbau von Rechenzentren fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren. Die Aktie zog um ĂŒber zwei Prozent an.
Etwas schwĂ€cher tendierten die chinesischen Börsen. Der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen verlor 0,2 Prozent auf rund 3.866,48 Punkte. FĂŒr den Hang Seng HK0000004322 in der Sonderwirtschaftszone Hongkong ging es um 0,45 Prozent auf 23.95,72 ZĂ€hler nach unten. "Angesichts der gemischten Konjunkturdaten bleibt fiskalische UnterstĂŒtzung entscheidend", merkte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank zu den durchwachsenen Wirtschaftsdaten vom Vortag an.
In Australien endete der S&P/ASX 200 XC0006013624 unterdessen kaum verÀndert.
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