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Aktien New York: Schwächer - Preisdaten und Geopolitik belasten

27.02.2026 - 20:06:21 | dpa.de

Die wichtigsten US-Aktienmärkte haben am Freitag den Rückwärtsgang eingelegt.

Negative Impulse lieferten die heimischen Erzeugerpreise, die deutlicher als erwartet zulegten und der Notenbank Fed damit Argumente gegen weitere Zinssenkungen lieferten. Zudem halten sich die Anleger wegen einer möglichen Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran vor dem Wochenende mit Engagements zurück.

Der Dow Jones Industrial US2605661048 notierte zuletzt 1,3 Prozent tiefer bei 48.847 Punkten. Damit deutet sich für den Leitindex ein Wochenverlust von rund 1,5 Prozent an. Auch die Monatsbilanz wäre mit minus 0,1 Prozent negativ. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 büßte am Freitag 0,9 Prozent auf 6.850 Zähler ein.

Für den Nasdaq 100 US6311011026 ging es um 0,7 Prozent auf 24.853 Punkte abwärts. Er hatte am Donnerstag deutlich unter den negativ aufgenommenen Geschäftszahlen des KI-Chip-Riesen Nvidia US67066G1040 gelitten. Für die Woche und den Monat Februar drohen dem technologielastigen Index Abschläge von 0,6 beziehungsweise 2,7 Prozent.

Finanzwerte wurden am meisten gemieden. So verbuchten die Papiere von American Express US0258161092, Goldman Sachs US38141G1040 und JPMorgan US46625H1005 zuletzt Kursrückgänge zwischen 3,0 und 7,5 Prozent und gehörten damit zu den schwächsten Dow-Werten.

Ansonsten steht vor dem Wochenende das wahrscheinliche Ende des Bieterkampfs um Warner Brothers US9344231041 im Fokus. Die Aktien des Medienkonzerns verloren 1,8 Prozent, nachdem der Streamingriese Netflix US64110L1061 mitgeteilt hatte, seine Offerte nicht zu erhöhen, da das Geschäft dann finanziell nicht mehr attraktiv wäre. Damit ist der Weg für den Warner-Rivalen Paramount US69932A2042 frei, dessen neuem, aufgebesserten Angebot der Warner-Verwaltungsrat zuvor den Vorzug gegeben hatte.

Die Titel von Netflix und Paramount reagierten mit Kursgewinnen von 12,7 beziehungsweise 23,5 Prozent auf die jüngste Entwicklung. Experten begrüßten den Ausstieg von Netflix. Jefferies-Analyst James Heaney traut Netflix auch ohne den Zukauf bis 2030 jährliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen von mindestens zehn beziehungsweise 20 Prozent zu.

Die Anteilscheine von Dell US24703L2025 sprangen um knapp 22 Prozent auf den höchsten Stand seit November. Der Hersteller von Computern und Speichersystemen hatte im vergangenen Quartal eine durchwachsene operative Margenentwicklung verzeichnet. Doch die Umsatz- und Gewinnziele für das laufende Geschäftsjahr übertrafen die Erwartungen. Dies galt insbesondere für den Erlösausblick für KI-Server. Zudem kündigte das Unternehmen an, sein Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden US-Dollar aufzustocken.

Die Aktien von Duolingo US26603R1068 brachen um 17 Prozent ein, nachdem das Unternehmen für Sprachlernsoftware einen unerwartet trüben Jahresausblick vorgelegt hatte. Zudem stuften mehrere Analysehäuser die Aktien herunter.

Zscaler US98980G1022 verloren gut 13 Prozent. Die Ergebnisse des Sicherheitssoftware-Unternehmens für das zweite Geschäftsquartal seien als nicht stark genug angesehen worden, um die zuletzt negative Stimmung gegenüber der Branche umzukehren, hieß es zur Begründung.

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