Aktien Wien Schluss: ATX zu Wochenbeginn leicht im Plus
13.01.2025 - 18:14:10Der heimische Leitindex ATX stieg gegenĂŒber dem Freitag um 0,29 Prozent auf 3.662,12 ZĂ€hler. Der ATX Prime schloss mit einem Plus von 0,30 Prozent bei 1.827,00 Einheiten.
Das europĂ€ische Umfeld zeigte sich zu Wochenbeginn hingegen einheitlich im Minus. Auch die US-AktienmĂ€rkte starteten mehrheitlich tiefer in die Sitzung. Marktbeobachter verwiesen zur BegrĂŒndung auf einen Mix aus Zoll-, Zins- und Inflationssorgen.
StĂ€rkere Wachstumsraten in Zentral- und Osteuropa (CEE) könnten dem heimischen Aktienmarkt heuer einen Schub geben. Die Analysten der Erste Group trauen dem Wiener Leitindex ATX TR (inklusive Dividenden) fĂŒr 2025 ein Kurspotenzial von 12 bis 15 Prozent zu. Trotz weiter bestehender geopolitischer Risiken sollten auĂerdem Zinssenkungen durch die internationalen Notenbanken und eine niedrigere Inflation die AktienmĂ€rkte beleben, hieĂ es.
Datenseitig gab es am Montag in Europa und den USA keine relevanten Veröffentlichungen. Im weiteren Wochenverlauf richtet sich das Augenmerk der Marktteilnehmer dann auf die Verbraucherpreise in den USA, die am Mittwoch anstehen und die potenziell groĂen Einfluss auf die Zinserwartungen haben.
Auch die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen gestaltete sich eher dĂŒnn. Bei den Energieversorgern zogen Verbund um 2,2 Prozent an. EVN schlossen nach festerem Verlauf 0,2 Prozent höher. Bei den Ălwerten konnten sich Schoeller-Bleckmann um 1,1 Prozent steigern. OMV zeigten sich am Sitzungsende 0,7 Prozent im Plus.
DO&CO zĂ€hlten mit einem Abschlag in Höhe von gut drei Prozent hingegen zu den gröĂeren Verlierern. Pierer Mobility schlossen ebenfalls gut drei Prozent tiefer und EuroTeleSites gaben um 2,1 Prozent nach.
Unter den Bankwerten bĂŒĂten Raiffeisen knapp ein Prozent an Wert ein, wĂ€hrend Erste Group mit plus 0,1 Prozent auf der Stelle traten. BAWAG-Aktien schlossen 0,5 Prozent höher.
UNIQA-Aktien zeigten sich unverĂ€ndert. Der Versicherer will stĂ€rker wachsen und strebt von 2025 bis 2028 ein PrĂ€mienwachstum von rund 5 Prozent pro Jahr an, der Konzerngewinn soll jĂ€hrlich um mindestens 6 Prozent zulegen. Vor allem aus dem Osteuropa-GeschĂ€ft soll ein ĂŒberdurchschnittliches Wachstum herausgeholt werden.
Lenzing schwĂ€chten sich um 0,9 Prozent auf 28,50 Euro ab. Die Analysten der Berenberg haben ihr Kursziel fĂŒr die Aktien des Faserherstellers von 32,0 auf 30,0 Euro gesenkt. Die Bewertung "Hold" wurde vom zustĂ€ndigen Experten Sebastian Bray allerdings beibehalten.

