Aktien Wien Schluss: Verluste - US-Inflation belastet
10.04.2024 - 18:07:22Den ATX AT0000999982 belasteten unerwartet hoch ausgefallene US-Inflationszahlen sowie ein Dividendenabschlag bei den Aktien der Bawag AT0000BAWAG2. So stand der Leitindex zum Handelsende 0,58 Prozent tiefer bei 3565,22 Punkten. Der breiter gefasste ATX Prime gab um 0,61 Prozent auf 1787,01 ZĂ€hler nach.
Unerwartet hohe US-Inflationszahlen verpassten der anfĂ€nglich guten Anlegerstimmung einen DĂ€mpfer. "Mit einem Anstieg der US-Inflationsrate war gerechnet worden, das AusmaĂ des monatlichen Preisauftriebs liegt aber ĂŒber den Erwartungen und so werden die Zweifel an dem erwarteten Zinssenkungspfad der Fed gröĂer", erklĂ€rten die Marktbeobachter der Helaba.
Die im europĂ€ischen Vergleich schwache Entwicklung des Leitindex war jedoch auch technischen Ursprungs. Die Bawag-Aktien bĂŒĂten nĂ€mlich infolge eines Dividendenabschlags von 5,00 Euro optisch starke 6,1 Prozent oder 3,65 Euro ein. Der ATX Total Return, der auch DividendenausschĂŒttungen miteinbezieht, erreichte vor diesem Hintergrund einen Aufschlag von 0,16 Prozent.
Unter den weiteren ATX-Schwergewichten gewannen Erste Group AT0000652011 1,3 Prozent. Die Anteile des Versorgers Verbund bĂŒĂten indes 2,3 Prozent ein. Um bis zu 0,5 Prozent hinab ging es zudem fĂŒr die Papiere von OMV AT0000743059 und Andritz AT0000730007.
AT&S verloren entgegen dem Branchentrend 1,5 Prozent. Starke Zahlen des taiwanesischen Chipriesen TSMC TW0002330008 gaben auch europĂ€ischen Halbleiterwerten RĂŒckenwind.
Gefragt waren hingegen SBO mit plus 4,3 Prozent. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihre Kaufempfehlung fĂŒr die Anteilsscheine des ĂlfeldausrĂŒsters bei einem angehobenen Kursziel bekrĂ€ftigt.

