Aktien, Wien

Aktien Wien Schluss: ATX legt deutlich zu

02.06.2026 - 18:14:46 | dpa.de

Die Wiener Börse hat sich am Dienstag mit deutlichen Gewinnen aus dem Tag verabschiedet.

Der ATX AT0000999982 gewann zum Abschluss 1,05 Prozent auf 6.140,00 Punkte. FĂŒr den ATX Prime ging es um 1,03 Prozent auf 3.034,56 ZĂ€hler hinauf. An den wichtigsten europĂ€ischen Börsen zeigte sich ein Ă€hnliches Bild.

Am Persischen Golf blieb es verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig ruhig. Eine Lösung des Konflikts zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen ist weiter nicht in Sicht. Zwar werden laut diversen Meldungen die Verhandlungen fortgefĂŒhrt, zugleich gibt es aber immer wieder Meldungen ĂŒber gegenseitige Angriffe. "Zwar sind negative Meldungen im Nahost-Konflikt weiterhin in der Lage, die Stimmung zu trĂŒben und die Energiepreise zu erhöhen. Marktteilnehmer widmen sich inzwischen aber auch anderen Themen", erklĂ€ren Analysten der Landesbank Hessen-ThĂŒringen (Helaba).

In Österreich stĂ€rkt der Baukonzern Porr seine Bande mit dem Immobilienentwickler UBM. Die Porr AG beabsichtigt, der UBM Development AG Hybridkapital im Volumen von 56,4 Millionen Euro zur VerfĂŒgung zu stellen, wie das Unternehmen mitteilte. Der Porr-Aufsichtsrat hat der Zeichnung bereits zugestimmt. Mit der Kapitalspritze wollen die beiden Unternehmen ihre jahrzehntelange operative Zusammenarbeit weiter intensivieren. UBM lagen bei minus 0,29 Prozent.

Analysten der Erste Group Research haben zudem das Kursziel des Baukonzerns nach Quartalszahlen von 39,5 Euro auf 45,9 Euro erhöht. Die Empfehlung "Accumulate" wurde beibehalten. ErklÀrt wird die Entscheidung "mit einer AufwÀrtskorrektur unserer langfristigen Ebit-Annahmen angesichts der verbesserten Margenentwicklung." Porr verloren 0,25 Prozent auf 39,95 Euro.

AT&S setzten ihren Höhenflug fort und waren die Topperformer im ATX prime. Die Aktien des Halbleiterproduzenten legten 7,6 Prozent und seit Jahresbeginn 366 Prozent zu.

Do&Co bĂŒĂŸten 0,85 Prozent ein. Der Caterer gab bekannt, seine AktionĂ€re stĂ€rker am Gewinn beteiligen zu wollen. Der Vorstand schlĂ€gt fĂŒr das abgelaufene GeschĂ€ftsjahr 2025/26 eine Dividende von 2,50 Euro je Aktie vor. Im GeschĂ€ftsjahr davor waren noch 2,00 Euro je Titel ausgeschĂŒttet worden.

Verbund gewannen 1,3 Prozent. Der Stromkonzern will den Bau des Energiespeichers Riedl an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern trotz laufender Klagen vorantreiben. Die Tochter Donaukraftwerk Jochenstein habe beim Landratsamt Passau den sogenannten Sofortvollzug beantragt, teilte das Unternehmen mit.

Vor der Vorlage des GeschÀftsberichts fanden sich die Aktien der Voestalpine AT0000937503 im Verlustbereich. Die Anteilsscheine des Stahlkonzerns gaben 1,2 Prozent ab, nachdem sie am Vortag 4,3 Prozent verloren hatten.

Papiere der schwergewichteten OMV AT0000743059 gewannen 1,4 Prozent.

Die schwergewichteten Bankenwerte konnten sÀmtlich zulegen. Raiffeisen Bank International AT0000606306 (RBI) bauten 2,7 Prozent auf, Erste 1,0 Prozent und Bawag AT0000BAWAG2 0,2 Prozent.

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