Aktien Wien Schluss: ATX nach schwacher Vorwoche stabilisiert
09.09.2024 - 18:15:48 | dpa.deDer ATX AT0000999982 gewann 0,93 Prozent auf 3.614,88 Punkte. Am Freitag war der Leitindex auf den Stand von Mitte August zurĂŒckgefallen. FĂŒr den ATX Prime ging es 0,84 Prozent auf 1.803,62 ZĂ€hler hoch. Auch das europĂ€ische Umfeld erholte sich etwas.
Der Handel verlief zum Wochenauftakt weitgehend impulsarm. So richten sich die Blicke bereits auf die Zinsentscheidung der EuropÀischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Eine weitere Zinssenkung durch die EZB gilt bereits als eingepreist. In den USA stehen im Wochenverlauf noch einige Preisdaten an, bevor die US-Notenbank Fed kommende Woche ihre geldpolitischen Entscheidungen bekanntgeben wird.
Auch unter den Einzelwerten stabilisierten sich einige zuletzt sehr schwache Aktien etwas. Bei abermals sehr hohen UmsÀtzen gewannen CA Immobilien 1,2 Prozent. Immofinanz AT0000809058schlossen stabil. Beide Papiere waren vergangene Woche stark unter Druck geraten.
Im allgemein freundlichen Bankensektor legten RBI-Anteile 1,6 Prozent zu, nachdem sie am Freitag noch ĂŒber sieben Prozent abgesackt waren. Zuvor war bekannt geworden, dass ein russisches Gericht den Verkauf der Russland-Tochter der Bank per einstweiliger VerfĂŒgung de facto verboten hatte.
Unter den Industrietiteln erholten sich Andritz AT0000730007 um 2,5 Prozent. Weiters gesucht waren Versorger. Anteile am Verbund etwa stiegen um 1,3 Prozent, EVN AT0000741053 gewannen sogar um 2,9 Prozent.
AT&S verbesserten sich 0,6 Prozent. Wie "Die Presse" zum Ende vergangener Woche berichtet hatte, gab es vonseiten des AT&S-AufsichtsratsprĂ€sidenten und GroĂaktionĂ€rs Hannes Androsch Bestrebungen, den Vorstandsvorsitzenden Andreas Gerstenmayer von seinen Funktionen zu entbinden. Eine auĂerordentliche Aufsichtsratssitzung am Freitag sei diesbezĂŒglich jedoch ergebnislos geblieben.
Der vorlÀufige Ausgang des Machtkampfes im Unternehmen sei laut den Experten von Erste Research als "vorlÀufig positiv" zu beurteilen. Es bleibe jedoch der Schaden, der durch den Leak des Machtkampfes entstanden sei, kommentierte Analyst Daniel Lion.
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