ROUNDUP, Zahl

Zahl der Arbeitslosen fÀllt im MÀrz um knapp 50.000

31.03.2026 - 10:16:57 | dpa.de

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im MĂ€rz im Vergleich zum Vormonat um 49.000 gesunken.

Sie bleibt mit 3,021 Millionen aber oberhalb der Drei-Millionen-Marke, teilte die Bundesagentur fĂŒr Arbeit in NĂŒrnberg mit. Im Vergleich zum selben Zeitpunkt des Vorjahres bedeutet das ein Plus von 54.000 Arbeitslosen. Die Arbeitslosenquote sank im MĂ€rz gegenĂŒber Februar um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.

MĂ€rz-RĂŒckgang etwas grĂ¶ĂŸer als in Vorjahren

"Im MĂ€rz beginnt wie ĂŒblich die FrĂŒhjahrsbelebung - dieses Jahr allerdings ohne nennenswerten Schwung", sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, Andrea Nahles. Immerhin verzeichnet die Bundesagentur den grĂ¶ĂŸten MĂ€rz-RĂŒckgang seit drei Jahren - von 2023 bis 2025 ging die Arbeitslosigkeit im MĂ€rz weniger stark zurĂŒck. Konjunkturelle GrĂŒnde dafĂŒr sieht die Bundesagentur jedoch derzeit nicht.

Im Monat MĂ€rz erhielten 1,104 Millionen Menschen Arbeitslosengeld, 98.000 mehr als im MĂ€rz 2025. Die Zahl der erwerbsfĂ€higen BĂŒrgergeldempfĂ€nger belief sich einer Hochrechnung der Bundesagentur zufolge auf 3,82 Millionen - 147.000 weniger als ein Jahr zuvor. Viele BĂŒrgergeldempfĂ€nger arbeiten, der Verdienst muss jedoch mit Hilfe von BĂŒrgergeld aufgestockt werden, um die Kosten des Lebensunterhaltes zu decken.

ArbeitskrÀftenachfrage auf niedrigem Niveau stabil

Die Nachfrage nach ArbeitskrĂ€ften hat sich den Angaben der Bundesagentur zufolge auf niedrigem Niveau stabilisiert. Bei den Arbeitsagenturen waren im MĂ€rz insgesamt 638.000 freie Stellen gemeldet, das sind 5.000 weniger als noch vor einem Jahr. Es bleibt fĂŒr Arbeitslose somit weiter schwierig, eine neue Stelle zu finden.

Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es weiterhin eine deutliche DeckungslĂŒcke. 213.000 junge Leute hatten bis MĂ€rz weder eine Lehrstelle noch eine Alternative gefunden - und das, obwohl mit 366.000 gemeldeten AusbildungsplĂ€tzen mehr Stellen zur VerfĂŒgung stehen, als rechnerisch fĂŒr die 332.000 Bewerber nötig werden. Allerdings unterliegt die Zahl der gemeldeten Stellen einer statistischen Problematik bei der Bundesagentur - die tatsĂ€chliche Zahl dĂŒrfte SchĂ€tzungen zufolge um etwa acht Prozent höher liegen.

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