DigitalPakt, Phase

DigitalPakt Alter startet in die entscheidende Phase

27.03.2026 - 04:52:33 | boerse-global.de

Die Bundesregierung weitet den DigitalPakt Alter massiv aus, um mit lokalen Anlaufstellen und neuen Partnern die digitale Spaltung älterer Menschen zu überwinden.

DigitalPakt Alter startet in die entscheidende Phase - Foto: über boerse-global.de
DigitalPakt Alter startet in die entscheidende Phase - Foto: über boerse-global.de

Die Bundesregierung treibt die digitale Teilhabe für Senioren mit Nachdruck voran. Der „DigitalPakt Alter“ wird 2026 massiv ausgeweitet, um flächendeckend lokale Unterstützungsstrukturen in den Kommunen zu verankern. Ein neues Förderprogramm für Städte und Gemeinden soll 2027 starten.

Hintergrund ist eine hartnäckige digitale Spaltung. Studien zeigen, dass besonders Menschen über 80 Jahren oft offline sind. Die Gründe sind selten Desinteresse, sondern meist strukturelle Hürden wie komplexe Anwendungen oder Sicherheitsbedenken. Die Bundesregierung betont in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, wie wichtig digitale Kompetenz für Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ist.

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Vom Pilotprojekt zum flächendeckenden Netzwerk

Der DigitalPakt Alter, eine Kooperation des Bundesfamilienministeriums und der BAGSO, tritt 2026 in eine neue, umfassende Phase ein. Ziel ist es, nach der Pilotphase nun dauerhafte Strukturen in den Kommunen zu schaffen. Kern des Pakts sind die sogenannten „Erfahrungsorte“. Diese lokalen Anlaufstellen bieten niedrigschwellige Hilfe für Senioren – vom Umgang mit dem Smartphone bis zur Nutzung digitaler Behördendienste.

Das Projekt setzt stark auf ehrenamtliches Engagement, das nachhaltig gestützt werden soll. Die zentrale Frage lautet: Wie bringt man digitale Angebote dorthin, wo die älteren Menschen leben? Die Antwort sind verlässliche, wohnortnahe Unterstützer.

Neue Partner für urbane und ländliche Regionen

Um das Netz der Erfahrungsorte auszubauen, hat der DigitalPakt Alter starke Partner gewonnen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung der digitalen Teilhabe in Städten. Seit Anfang März unterstützt der Fahrdienst-Vermittler Uber die Einrichtung von 25 neuen Erfahrungsorten in urbanen Räumen.

„Digitale Anwendungen können den Alltag älterer Menschen erheblich erleichtern – wenn sie zugänglich und verständlich sind“, erklärt Christoph Weigler, Deutschland-Chef von Uber. Parallel fördert die Commerzbank-Stiftung 2026 weitere 25 Zentren in ländlichen Regionen. So soll die digitale Kluft zwischen Stadt und Land verringert werden. Auch die FUNKE Mediengruppe gehört zu den Unterstützern.

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Digitale Spaltung bleibt große Herausforderung

Die Dringlichkeit der Initiative belegen aktuelle Zahlen. Laut Bitkom nutzt etwa die Hälfte der über 80-Jährigen nie das Internet. Der D21-Digital-Index attestiert Menschen ab 70 eine deutlich unterdurchschnittliche digitale Teilhabe. Besonders betroffen sind Frauen, Menschen mit geringerer Bildung und niedrigem Einkommen.

Die Politik setzt auf das Prinzip „digital first, but not digital exclusively“. Digitale Verwaltungswege werden priorisiert, der analoge Zugang aber nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Für alle, die digitale Angebote nicht nutzen können oder wollen, sollen Unterstützungsdienste garantiert bleiben. Evaluierungen zeigen zwar hohe Zufriedenheit bei Teilnehmenden, doch die Hälfte wünscht sich weiterhin Hilfe.

Langfristige Perspektive bis 2029 und darüber hinaus

Der Kurs ist langfristig angelegt. Sowohl der DigitalPakt Alter als auch das Begleitprogramm „Digitaler Engel“ sind bis Ende 2029 verlängert. Das für 2027 angekündigte kommunale Förderprogramm soll nachhaltige lokale Strukturen und digitale öffentliche Dienste stärken.

Zudem wird derzeit eine altersgerechte Digital-Kompetenzoffensive konzipiert. 2026 soll ein Beteiligungsprozess zu ihrer Ausgestaltung stattfinden. Die Botschaft ist klar: In der fortschreitenden Digitalisierung soll keine Generation zurückgelassen werden. Die Weichen für eine inklusive digitale Gesellschaft werden jetzt gestellt.

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