KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 19.05.2026 - 17.00 Uhr

Veröffentlicht am: 19.05.2026 um 17:05 Uhr | dpa.de

Geplanter Angriff auf Iran gestopptWASHINGTON/TEHERAN - US-PrĂ€sident Donald Trump verzichtet nach eigenen Angaben vorerst auf einen angeblich fĂŒr heute geplanten Angriff auf den Iran.

ROUNDUP 2/Trump: Geplanter Angriff auf Iran gestoppt

WASHINGTON/TEHERAN - US-PrĂ€sident Donald Trump verzichtet nach eigenen Angaben vorerst auf einen angeblich fĂŒr heute geplanten Angriff auf den Iran. Mehrere Golfstaaten hĂ€tten ihn darum gebeten, es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Deshalb habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth und andere US-MilitĂ€rvertreter angewiesen, die bisherigen PlĂ€ne auszusetzen und einen Großangriff auf den Iran erst dann zu beginnen, wenn ein "akzeptables Abkommen nicht erreicht wird".

ROUNDUP: Merz wirbt fĂŒr Koalition ohne rote Linien

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine schwarz-rote Regierungskoalition nach den Streitereien der vergangenen Wochen zu Mut und Kompromissbereitschaft auf dem Weg zu den großen Reformen aufgerufen. Vor seinem ersten Besuch in der SPD-Fraktion als Bundeskanzler appellierte er an den Koalitionspartner, aber auch an die eigenen Reihen, in der Reformdebatte darauf zu verzichten, sich "gegenseitig öffentlich rote Linien" aufzuzeigen. "Wir brauchen jetzt Ruhe, wir brauchen Vertrauen, wir brauchen aber auch Mut in der Regierung."

ROUNDUP/Union: Entscheidende Sitzung zu Reformen am 30. Juni

BERLIN - Der Koalitionsausschuss wird nach Unions-Angaben am 30. Juni zur entscheidenden Sitzung ĂŒber das geplante Reformpaket zusammenkommen. Zuvor sei fĂŒr den 10. Juni das Treffen des Gremiums mit Gewerkschaften und Arbeitgebern geplant, sagte der Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der CDU/CSU-Fraktion, Steffen Bilger, in Berlin.

Merz hofft auf Chinas Einfluss auf Putin

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz hofft darauf, dass Chinas PrĂ€sident Xi Jinping bei seinem Treffen mit Wladimir Putin in Peking auf den russischen Staatschef einwirkt, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. "Wir erwarten jetzt nicht einen grundlegenden Wechsel in den strategischen Beziehungen zwischen Russland und China", sagte Merz nach einem Treffen mit dem Schweizer BundesprĂ€sidenten Guy Parmelin in Berlin. "Aber wir verbinden natĂŒrlich mit diesem Besuch die Hoffnung, dass PrĂ€sident Xi auch auf PrĂ€sident Putin einwirkt, diesen Krieg in der Ukraine zu beenden, den er nicht gewinnen kann." Der Kanzler verwies darauf, dass der Krieg jeden Tag "hohe Verluste an Menschenleben" fĂŒr Russland bedeute.

ROUNDUP: Japans Wirtschaft nimmt unerwartet stark Fahrt auf

TOKIO - Japans Wirtschaft hat Anfang des Jahres den hohen Ölpreisen infolge des Iran-Kriegs getrotzt und dank steigender Exporte unerwartet deutlich an Fahrt aufgenommen. In den drei Monaten Januar bis MĂ€rz legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal auf das Jahr hochgerechnet um 2,1 Prozent zu, wie die japanische Regierung am Dienstag in Tokio auf Basis einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Experten hatten im Schnitt nur ein Wachstum von 1,7 Prozent erwartet. Ende 2025 war die Wirtschaft revidierten Daten zufolge um 0,8 Prozent gewachsen.

Ifo: Jeder fĂŒnfte SelbststĂ€ndige besorgt ĂŒber eigene Zukunft

MÜNCHEN - Jeder FĂŒnfte der selbststĂ€ndigen Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland ist laut einer Umfrage des Ifo-Instituts besorgt um die eigene wirtschaftliche Zukunft. 20,6 Prozent der SelbststĂ€ndigen machte sich im April demnach Sorgen um die Existenz ihres GeschĂ€fts - in der Gesamtwirtschaft habe das nur auf 8,1 Prozent der befragten GeschĂ€ftsleute und Unternehmen zugetroffen, teilte das Institut in MĂŒnchen mit.

EU-Parlament beschließt hĂ€rtere Zollregeln fĂŒr Stahlimporte

STRASSBURG - Das EuropĂ€ische Parlament hat schĂ€rfere Regeln zum Schutz der Stahlindustrie vor billiger Konkurrenz aus LĂ€ndern wie China beschlossen. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Straßburg dafĂŒr, dass deutlich weniger Stahl zollfrei in die EU eingefĂŒhrt werden darf und darĂŒber hinausgehende Importe mit einem höheren Strafzoll als bisher belegt werden. Die Neuregelung war zuvor mit den Mitgliedstaaten ausgehandelt worden, nun folgte mit der Abstimmung die formale Annahme des Kompromisses.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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