Dr. Klein prognostiziert steigende Immobilienpreise 2026
25.01.2026 - 07:32:12Der Finanzdienstleister Dr. Klein erwartet für dieses Jahr einen moderater Anstieg der Immobilienpreise. Besonders in den deutschen Metropolen könnten die Preise um vier bis fünf Prozent zulegen. Bundesweit rechnen die Experten mit einem Plus von rund drei Prozent für Wohnimmobilien.
Diese Prognose markiert eine spürbare Trendwende. Nach den Unsicherheiten der Vorjahren und einer Phase der Stabilisierung 2025 gewinnt der Markt nun an Dynamik. Treiber sind stabile Bauzinsen, eine ungebrochen hohe Nachfrage und ein nach wie vor knappes Angebot.
Stabile Zinsen geben Planungssicherheit
Ein entscheidender Faktor für die Erholung ist die beruhigte Lage bei den Finanzierungskosten. Nach starken Schwankungen bewegten sich die Bauzinsen 2025 in einem stabilen Korridor. Für das erste Halbjahr 2026 erwartet der Dr. Klein-Expertenrat eine Seitwärtsbewegung.
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- Die Zinsen für zehnjährige Darlehen dürften sich zwischen 3,1 und 3,7 Prozent einpendeln.
- Diese relative Vorhersehbarkeit erleichtert Käufern die Planung und stärkt das Marktvertrauen.
- Eine Rückkehr zum Rekordtiefstand von 2021 gilt zwar als unwahrscheinlich, die aktuelle Stabilität bietet jedoch eine solide Basis.
Knappes Angebot treibt die Preise
Der fundamentale Preistreiber bleibt das klassische Ungleichgewicht: Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem. Besonders in urbanen Lagen ist der Wohnraum knapp.
„Es wird nach wie vor zu wenig neu gebaut, und das Angebot an Bestandsobjekten in attraktiven Regionen bleibt gering“, betont Dr. Klein-Vorstand Michael Neumann. Gleichzeitig treiben steigende Mieten und gewachsene Gehälter weiterhin viele Menschen in den Wunsch nach Wohneigentum. Die Nachfrage nach Baufinanzierungen hat bereits seit 2024 wieder spürbar zugenommen.
Energieeffizienz wird zum Preisfaktor
Die Preisentwicklung wird 2026 nicht einheitlich ausfallen. Metropolen und Ballungszentren dürften überdurchschnittlich wachsen. Daten des Dr. Klein Trendindikators zeigten bereits 2025 in Städten wie Dresden deutliche Steigerungen.
Ein immer entscheidenderer Faktor ist der energetische Zustand. Energieeffiziente Gebäude gewinnen massiv an Wert, während unsanierte Objekte an Attraktivität verlieren. Der Preisunterschied zwischen einer Wohnung der Effizienzklasse A und einer Klasse D kann mehrere hundert Euro pro Quadratmeter betragen.
Für potenzielle Käufer könnte sich 2026 ein günstiges Zeitfenster bieten. Die Kombination aus stabilen Finanzierungsbedingungen und der Erwartung weiter steigender Preise spricht gegen langes Abwarten. Langfristig wird jedoch die Schere zwischen Angebot und Nachfrage in den Städten die Entwicklung maßgeblich bestimmen.
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