Dun & Bradstreet Deutschland GmbH / Dun & Bradstreet Payment Studie ...
27.06.2024 - 10:21:05 | dpa.deDun & Bradstreet Payment Studie 2024: Deutsche Unternehmen zahlentrotz Krisen zuverlÀssigFrankfurt am Main (ots) -
- Deutsche Firmen gehören zu den pĂŒnktlichsten Zahlern in Europa- Bauwesen, Landwirtschaft und Einzelhandel zahlen am zuverlĂ€ssigsten
Die Zahlungsmoral von Unternehmen bleibt in vielen LĂ€ndern trotz derherausfordernden geopolitischen Lage stabil - und verbessert sich im Vergleichzum Vorjahreszeitraum sogar teilweise. Deutsche Firmen belegen mit 64 ProzentpĂŒnktlicher Zahlungen eine Spitzenposition in Europa. Dies geht aus der PaymentStudie 2024 von Dun & Bradstreet (D&B) und CRIBIS hervor, die dasZahlungsverhalten von Unternehmen in ĂŒber 30 LĂ€ndern untersucht. FĂŒr die Studiewurden Daten bis zum 31. Dezember 2023 berĂŒcksichtigt.
Spitzenreiter bei der Zahlungsmoral in Europa sind Unternehmen in DĂ€nemark: 94,2Prozent zahlen hier pĂŒnktlich. Auch in Polen (82,7 Prozent) und den Niederlanden(76,1 Prozent) begleichen Firmen ihre Rechnungen deutlich hĂ€ufiger fristgerechtals in Deutschland. In SĂŒdeuropa hingegen ist die Zahlungsmoral deutlichgeringer ausgeprĂ€gt. Insgesamt zeigt sich: Unternehmen in Nord- und Westeuropagelten als zuverlĂ€ssigere Zahler als in SĂŒd- und Osteuropa.
Im Branchenvergleich zeigt sich in Deutschland ein differenziertes Bild:Besonders zuverlĂ€ssig zahlen Unternehmen im Bauwesen (70,1 Prozent), derLandwirtschaft (69,2 Prozent) und im Einzelhandel (68,7 Prozent). DeutlichunpĂŒnktlicher zeigen sich hingegen die Unternehmen in der Produktion (58,2Prozent) und im Transportsektor (55,4 Prozent). Eine leichte AbschwĂ€chung derZahlungsmoral im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich im Finanzwesen, bei denIngenieur- und Beratungsdienstleistungen sowie im Kfz-Handel.
Stefan Kuhlmann, Executive Director Sales bei Dun & Bradstreet Deutschland ,sagt: "Deutsche Unternehmen zeigen trotz der geopolitischen Krise eine stabileund im europĂ€ischen Vergleich ĂŒberdurchschnittliche Zahlungsmoral. Allerdingsweisen kleinere RĂŒckgĂ€nge in einigen Branchen auf konjunkturelleHerausforderungen hin. Im internationalen Handel behalten deutsche Unternehmenihren guten Ruf als zuverlĂ€ssige GeschĂ€ftspartner bei."
Asiatische Unternehmen weisen im Durchschnitt eine geringere Zahlungsmoral auf.Firmen in China (56,3 Prozent) und Singapur (41,1 Prozent) stechen dabei miteiner positiven Entwicklung hervor. In Nordamerika zahlen Unternehmen in den USA(59,5 Prozent), Mexiko (44,9 Prozent) und Kanada (33,8 Prozent) seltenerpĂŒnktlich als Deutschland. Weltweit zeigt sich ein anhaltender Trend: KleinereUnternehmen zahlen hĂ€ufig pĂŒnktlicher als groĂe Konzerne.
"Insgesamt zeigt sich, dass viele Volkswirtschaften die Folgen derCorona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs abfedern konnten", sagt Arun Singh,Global Chief Economist von Dun & Bradstreet . "Dennoch werden politischeUnsicherheiten auch zukĂŒnftig auf das Zahlungsverhalten Einfluss nehmen . "
Den vollstÀndigen Bericht und die dazugehörigen Unterlagen finden Sie hier(https://www.dnb.com/de-de/wissen/studien/payment-studie-2024-download.html) .
Auf Anfrage sind auĂerdem Pressefotos von Stefan Kuhlmann und Arun SingherhĂ€ltlich.
Ăber die Payment Studie 2024
Die globale Studie von D&B und CRIBIS analysiert das internationaleZahlungsverhalten von Unternehmen in ĂŒber 30 LĂ€ndern Europas, Nordamerikas,Asien-Pazifiks, Afrikas und Ozeaniens. Die Daten wurden bis zum 31. Dezember2023 erhoben und zeigen VerĂ€nderungen im Vergleich zu den Vorjahren auf - vonpĂŒnktlichen Zahlungen ĂŒber leichte bis hin zu starken ZahlungsverzĂŒgen.Untersucht werden sektorale und regionale Unterschiede, die Hinweise aufHandels- und Finanzierungsrisiken geben.
Ăber Dun & Bradstreet
Dun & Bradstreet, ein weltweit fĂŒhrender Anbieter von Daten und Analysen zurEntscheidungsfindung, ermöglicht es Unternehmen auf der ganzen Welt, ihreGeschĂ€ftsergebnisse zu verbessern. Die Data Cloud von Dun & Bradstreet liefertLösungen und Erkenntnisse, die es den Kunden ermöglichen, ihre UmsĂ€tze zusteigern, Kosten zu senken, Risiken zu minimieren und ihr GeschĂ€ft zu verĂ€ndern.Seit 1841 verlassen sich Unternehmen jeder GröĂe auf Dun & Bradstreet, umRisiken zu managen und Chancen zu erkennen. X (Twitter): @DunBradstreet
Pressekontakt:
Dun & Bradstreet Deutschland GmbHNadine SifrigTel.: +41 (0)44 735 62 79E-Mail: mailto:sifrign@dnb.com
Kerl & Cie. Gesellschaft fĂŒr Kommunikationsberatung GmbHSamir Djikic und Janina MrossTel.: +49 (0)69 870 021 516E-Mail: mailto:dnb@kerlundcie.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/168910/5810794OTS: Dun & Bradstreet Deutschland GmbH
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
