Pistorius: Russland hat deutsche Fregatte ĂŒberfliegen lassen
24.09.2025 - 15:55:54Der SPD-Politiker stellte den Vorfall im Bundestag in eine Reihe mit dem Eindringen von russischen Drohnen und Kampfflugzeugen in den polnischen und estnischen Luftraum. ĂberflĂŒge gelten im MilitĂ€r als unnötige Provokation.
Russland teste mit zunehmender Frequenz und IntensitĂ€t auch gegenĂŒber Nato-Staaten Grenzen buchstĂ€blich aus, sagte Pistorius, der auch um Zustimmung zum deutlich erhöhten Verteidigungsetat warb.
"Putin will uns, Putin will die Nato-Mitgliedstaaten provozieren und er will vermeintliche Schwachstellen im Nato-BĂŒndnis identifizieren, offenlegen und ausnutzen", sagte Pistorius. Der russische PrĂ€sident vertue sich aber. "Die Allianz hat auf die russischen Provokationen klar geschlossen und entschlossen reagiert, gleichzeitig aber mit der notwendigen Besonnenheit, auf die es in diesen Tagen in besonderer Weise ankommt."
Der Bundestag beriet den Verteidigungsetat ("Einzelplan 14") in erster Lesung. Im regulÀren Wehretat sind Ausgaben von 82,69 Milliarden Euro eingeplant, weitere Ausgaben von 25,51 Milliarden Euro sollen aus dem Sondervermögen Bundeswehr finanziert werden. Im laufenden Jahr 2025 werden 62,43 Milliarden Euro im regulÀren Wehretat und 24,06 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Bundeswehr bereitgestellt.

