Produktion/Absatz, Wettbewerb

Experten warnen vor gefÀlschten Werbevideos mit Promis

30.08.2024 - 06:03:37 | dpa.de

Eine aktuelle Online-Betrugskampagne soll mit gefÀlschten Werbevideos arglose Verbraucher um ihr Geld bringen - davor warnt der europÀische IT-Sicherheitsanbieter Eset.

In den Videos werde der Eindruck erweckt, als wĂŒrden bekannte Persönlichkeiten wie der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz, SAP-MitbegrĂŒnder DE0007164600 Dietmar Hopp oder TV-Experten der ARD revolutionĂ€re Investment-Produkte mit sagenhaften Gewinnmöglichkeiten bewerben. In den manipulierten Videobildern wĂŒrden hohe Gewinne bei minimalem Einsatz versprochen.

Als Grundlage fĂŒr ihre Fake-Videos nutzen die Hacker nach den Recherchen von Eset echte NachrichtenbeitrĂ€ge. Mit diesen Daten trainierten die Kriminellen, die mutmaßlich aus Russland oder der Ukraine stammen, die KI-Software, um einen neuen Beitrag zu erstellen. Die Sprecher in den Deepfake-Videos bewerben dabei eine dubiose Investment-Plattform namens Immediate Matrix.

Verbraucher in Deutschland im Visier

Nach Angaben von Eset kursieren die gefĂ€lschten Videos seit Mai. Aktuell gehörten Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland zu den Hauptadressaten. Varianten der Deepfakes richteten sich in Ă€hnlicher Form an Verbraucher in anderen Staaten, darunter Kanada, Japan, SĂŒdafrika und den Niederlanden.

"Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens sind eine wahre Goldgrube fĂŒr KI-BetrĂŒger", sagte Eset-Forscher Ondrej Novotny, der bei der Entdeckung der Kampagne beteiligt war. "Von ihnen existiert eine FĂŒlle an Bildern, Videos und Audioaufnahmen, mit denen sie ihre KI-Werkzeuge fĂŒttern können. Das Ergebnis: Eine bekannte Persönlichkeit gibt eine scheinbar seriöse Empfehlung, wie man sein Geld am besten anlegt."

Eset warnte eindringlich davor, auf die vermeintlich lukrativen Investitionsmöglichkeiten einzugehen. "Fallen Nutzer darauf herein und investieren, ist ihr Geld weg." In anderen LĂ€ndern, in denen die Kampagne aktiv war, seien die Opfer sogar von den TĂ€tern angerufen worden, um sie einzuschĂŒchtern und zu höheren Investments zu drĂ€ngen.

Wie man Deepfakes erkennt

"Die Deepfakes in dieser Kampagne sind oft von schlechter QualitĂ€t und weisen keine korrekte Lippensynchronisation auf", sagte Eset-Experte Novotny. Dies schrecke BetrĂŒger aber nicht vom Einsatz ab, weil sie nur einen winzigen Bruchteil der EmpfĂ€nger benötigten, die auf die Masche hereinfallen und die geforderte Summe ĂŒberweisen. "Das ist leicht verdientes Geld und erfordert nur geringe Investitionen aufseiten der Kriminellen."

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