Einsatz bei Wuppertal im Zusammenhang mit Sabotage-Aktionen
Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 14:47 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWie ein Sprecher der Polizei in Köln mitteilte, lĂ€uft die Aktion seit dem Vormittag "im Zusammenhang mit FahndungsmaĂnahmen". Weitere Angaben machte er nicht. Seit Tagen fahnden die Behörden nach einem 48-JĂ€hrigen aus Gevelsberg im sĂŒdlichen Ruhrgebiet, dem sie Sabotage-Aktionen in NRW und Brandenburg zuordnen.
Laut Polizei in Wuppertal wurde nun eine verdÀchtige Person mit einem Rucksack an einem Umspannwerk in Remscheid gemeldet. Ob es sich bei dieser Person um den Gesuchten handele, sei unklar. "Das wissen wir erst, wenn wir die Person antreffen, das ist aber bisher nicht der Fall", schilderte der Wuppertaler Polizeisprecher. Auch bei den Ermittlern in Köln hieà es, ob es sich um den 48-JÀhrigen handele, sei offen.
Mehrere Medien berichteten ĂŒber den Einsatz. Auch ein Hubschrauber kreiste ĂŒber dem Einsatzgebiet zwischen Remscheid-LĂŒttringhausen und Wuppertal-Ronsdorf. Einen gröĂeren Polizeieinsatz gab es am Montag auch an einem Umspannwerk in Wesel am Niederrhein.
Der gesuchte VerdĂ€chtige soll versucht haben, mit selbstgebauten Raketen einen dĂŒnnen Draht ĂŒber die Hochspannungsleitungen zu schieĂen und so einen Kurzschluss auszulösen. In Bergheim zwischen DĂŒsseldorf und Köln waren dadurch mehrere Blöcke eines Stromkraftwerks lahmgelegt worden, zu StromausfĂ€llen kam es aber nicht. Auch bei JĂ€nschwalde in Brandenburg war ein solcher Angriff auf das Stromnetz erfolgreich. Zudem waren in Sachsen weitere selbst hergestellte Abschussvorrichtungen im unmittelbaren Bereich von Hochspannungstrassen entdeckt worden.
