Erste Bank: Record Date am 23. April
23.04.2026 - 17:00:34 | boerse-global.deHeute wird festgelegt, wer die Dividende der Erste Group kassiert. Das Record Date setzt den Schlusspunkt eines Prozesses, der bereits am Mittwoch mit dem Ex-Dividende-Handel begann.
Dividende fließt, aber moderat
Die Hauptversammlung hat am 17. April einer Ausschüttung von 0,75 Euro je Aktie zugestimmt. Die Zahlung folgt am morgigen Freitag — abzüglich 27,5 % Kapitalertragsteuer. Insgesamt schüttet die Erste Group rund 308 Millionen Euro aus.
Das klingt nach einer soliden Ausschüttung. Der Hintergrund dämpft jedoch die Erwartungen: Die Bank hält die Dividendenquote bewusst bei unter 10 % des Nettogewinns. Grund ist die Akquisition in Polen. Die Übernahme soll vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden — Kapital, das nicht an Aktionäre fließt.
Rückkäufe als Ergänzung
Parallel dazu hat die Hauptversammlung zwei Aktienrückkaufprogramme genehmigt. Das erste richtet sich an österreichische Sparkassen: Zwischen April 2026 und November 2028 können sie bis zu rund 813.000 eigene Aktien erwerben. Das zweite Programm sieht den Rückkauf von bis zu 850.000 Aktien vor — für Mitarbeiter, Führungskräfte und den Vorstand.
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Beide Programme sind Ermächtigungen, keine Kaufverpflichtungen.
Aufsichtsrat mit Polen-Expertise
Auf der Hauptversammlung zogen drei neue Mitglieder in den Aufsichtsrat ein. Besonders auffällig: Dorota Snarska-Kuman bringt ausgewiesene Expertise im polnischen Finanzmarkt mit. Das Signal ist klar — die Integration der polnischen Tochter bleibt das strategische Kernprojekt.
Das Gremium besteht nun aus neun Frauen und elf Männern.
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Kursentwicklung und Ausblick
Die Aktie notiert aktuell bei rund 99 Euro — ein Rückgang von gut einem Prozent gegenüber dem Vortag, der den Dividendenabschlag widerspiegelt. Über zwölf Monate hat das Papier knapp 58 % zugelegt.
Am 30. April legt die Erste Group den Bericht zum ersten Quartal 2026 vor. Erstmals enthält er die konsolidierten Zahlen der polnischen Einheiten. Damit wird sich zeigen, wie schnell sich die Kernkapitalquote nach der Übernahmebelastung erholt — und ob die angestrebte Eigenkapitalverzinsung von rund 19 % für 2026 realistisch bleibt.
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