EuropÀische Kommission will abgelegenste EU-Gebiete stÀrken
Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 15:09 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Wir passen unsere Vorschriften an, um das Potenzial dieser Regionen freizusetzen und ihre Einzigartigkeit zu einer StĂ€rke fĂŒr sie und fĂŒr ganz Europa zu machen", sagte KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen in BrĂŒssel zur Vorlage eines neuen MaĂnahmenpakets.
Mit der Strategie sollen die Regionen unterstĂŒtzt und ihre wirtschaftlichen sowie sozialen Entwicklungspotenziale gehoben werden. Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sollen die besonderen Möglichkeiten ihrer Regionen besser nutzen können, teilte die Behörde mit.
Wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele
So soll etwa die WettbewerbsfĂ€higkeit und der Zugang zum EU-Binnenmarkt fĂŒr die Regionen verbessert werden. Potenzial gibt es der Kommission zufolge unter anderem bei erneuerbaren Energien sowie in der Forschung und Raumfahrt. Die Anpassung an den Klimawandel soll verbessert und ökologische Herausforderungen sollen bewĂ€ltigt werden. AuĂerdem will die Behörde mit dem VorstoĂ unter anderem BeschĂ€ftigung, den Zugang zu Bildung und soziale Inklusion fördern und Armut verringern.
Die neun Regionen in Ă€uĂerster Randlage sind die abgelegensten Gebiete der EU: Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, RĂ©union und Saint-Martin (Frankreich), die Azoren und Madeira (Portugal) sowie die Kanarischen Inseln (Spanien). Sie liegen im Atlantik und im Indischen Ozean, im karibischen Raum sowie in SĂŒdamerika. Dadurch erstreckt sich die PrĂ€senz der EU ĂŒber drei Kontinente. Damit spielen sie nach EinschĂ€tzung der Kommission in einem sich rasch wandelnden globalen Kontext eine wichtige geostrategische Rolle.
