Aktien Europa: Kurse zollen Erholungsrally weiter Tribut
15.05.2025 - 12:05:19Damit folgten sie einer Àhnlichen Entwicklung an den asiatischen HandelsplÀtzen. Auch in New York zeichnen sich sinkende Kurse ab.
Um die Mittagszeit notierte der EuroStoxx 50 EU0009658145 0,51 Prozent tiefer bei 5.375,98 Punkten. Damit knĂŒpfte der Eurozonen-Leitindex an seine VortagsschwĂ€che an. Der Schweizer SMI CH0009980894 kam mit einem Plus von 0,01 Prozent auf 12.133,38 Punkte kaum vom Fleck. Der britische FTSE 100 GB0001383545 schaffte immerhin ein Plus von 0,11 Prozent auf 8.594,04 Punkte.
Es sei ganz normal, dass die MĂ€rkte nach der Erholungsrally infolge der Deeskalation des amerikanisch-chinesischen Handelskrieges nun eine kleine Verschnaufpause einlegten, kommentierte Rashmi Garg, Portfoliomanagerin bei AL Dhabi Capital. Ab dem frĂŒhen Nachmittag steht noch eine Reihe von US-Konjunkturdaten auf der Agenda.
Im marktbreiten Stoxx Europe 600 EU0009658202 standen die zuletzt stark erholten Ăl- und Gaswerte EU0009658780 mit den weiter sinkenden Ălpreisen am meisten unter Druck. Auch Rohstofftitel EU0009658624 erlitten Verluste.
Die Aktien von Euronext NL0006294274 sanken nach Quartalszahlen um 3,4 Prozent. Analysten attestierten dem Börsenbetreiber zwar einen besser als erwarteten Jahresstart. Doch nach der Zwischenerholung der vergangenen zwei Tage war nun wieder Konsolidierung angesagt. Bis Freitag hatten die Aktien noch eine Rekordjagd hingelegt.
Derweil zog der Index der europĂ€ischen Versorger EU0009658962 am Donnerstag krĂ€ftig an. Positiv aufgenommene GeschĂ€ftszahlen von National Grid GB00BDR05C01 und Engie FR0010208488, deren Aktien um 3,4 und 3,1 Prozent zulegten, wogen schwerer als die Verluste beim deutschen Branchenkollegen RWE DE0007037129 nach mĂ€Ăigen Zahlen.
Auch RĂŒstungstitel waren nach der jĂŒngst etwas abgekĂŒhlten Kursrally wieder gefragt. Thales FR0000121329 verteuerten sich in Paris um 2,1 Prozent, Leonardo IT0003856405 in Mailand um 2,8 Prozent. FĂŒr BAE Systems GB0002634946 ging es in London um 1,7 Prozent hoch.
Inzwischen ist klar, dass aus den Verhandlungen zwischen der Ukraine und dem Aggressor Russland in Istanbul kein Gipfel wird. So schickte der russische PrĂ€sident Wladimir Putin nur seinen Berater Wladimir Medinski, um mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj zu sprechen. Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine echte AnnĂ€herung mit Entscheidungscharakter ist damit gesunken. Auch US-PrĂ€sident Donald Trump verzichtet zunĂ€chst auf eine Reise in die TĂŒrkei.

