Börsen/Aktien, Spanien

Aktien Europa: Börsen kommen kaum vom Fleck - Feiertage in GB und USA

27.05.2024 - 11:34:27

Europas wichtigste AktienmÀrkte haben ihre zuletzt schwerfÀllige Entwicklung zu Beginn der neuen Woche fortgesetzt.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 notierte am spÀten Montagvormittag 0,08 Prozent höher bei 5039,43 Punkten. Der französische Cac 40 FR0003500008 stieg um 0,16 Prozent auf 8108,01 Punkte.

Den Börsen fehle es an Impulsen von den feiertagsbedingt geschlossenen MĂ€rkten in Großbritannien und den USA, hieß es aus dem Handel. Auch von konjunktureller Seite gebe es - bis auf den deutschen Ifo-Index, der etwas schwĂ€cher als erwartet ausgefallen sei - keine Neuigkeiten.

Nach EinschĂ€tzung des Kapitalmarktstrategen JĂŒrgen Molnar von RoboMarkets könnte die Ruhe bis zu den fĂŒr Mittwoch avisierten Inflationsdaten aus Deutschland anhalten, gefolgt von jenen fĂŒr die Eurozone am Freitag. "Beide Zahlen sollten allerdings nichts daran Ă€ndern, dass die EuropĂ€ische Zentralbank in zwei Wochen zur Abwechslung mal einen Schritt schneller in Sachen Leitzinsen sein wird als ihre Kollegen in Washington. Vielleicht sind es aber auch zwei Schritte, weshalb Europas Aktienindizes bei den Investoren jetzt mehr und mehr in den Fokus rĂŒcken", bemerkte Molnar.

Aus Unternehmenssicht blieb es nachrichtlich ebenfalls ruhig. Die Julius-BĂ€r-Gruppe CH0102484968 prĂŒft Kreisen zufolge eine Übernahme des schweizerischen Konkurrenten EFG International CH0022268228. Julius BĂ€r habe in den letzten Wochen vorlĂ€ufige GesprĂ€che mit EFG ĂŒber die Möglichkeit eines Zusammenschlusses gefĂŒhrt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf Insider. Die Aktien von Julius BĂ€r fielen zuletzt um 1,3 Prozent, wĂ€hrend die EFG-Papiere um 3,6 Prozent zulegten.

Die Anteilsscheine der UBS CH0244767585 legten um 0,2 Prozent zu. Die Großbank schließt laut einem Bericht der "Financial Times" eine externe Nachfolge von Konzernchef Sergio Ermotti aus. Vielmehr plane das Geldhaus, bei Ermottis RĂŒcktritt in rund drei Jahren aus drei internen Kandidaten einen Nachfolger auszuwĂ€hlen.

@ dpa.de | EU0009658145 BöRSEN/AKTIEN