Eurozone, Erzeugerpreise

Eurozone: Erzeugerpreise steigen stÀrker als erwartet

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 11:39 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der Anstieg der Erzeugerpreise hat sich in der Eurozone stÀrker als erwartet beschleunigt.

Die Preise, die Firmen fĂŒr ihre Waren verlangen, legten im Juli im Jahresvergleich um 5,8 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 5,5 Prozent gerechnet. Im Juni lag der Anstieg bei 4,6 Prozent.

Auch im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise stÀrker als erwartet. Sie legten um 1,6 Prozent zu. Volkswirten hatten 1,3 Prozent erwartet. Im Juni waren sie noch um 0,3 Prozent gefallen.

Der Krieg zwischen den USA und dem Iran hat die Energiepreise im FrĂŒhjahr deutlich nach oben getrieben. Im Juni hat sich die Lage kurzzeitig entspannt. Im Juli stiegen die Energiepreise dann wieder um 5,6 Prozent zum Vormonat und um 12,9 Prozent zum Vorjahr.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Zuletzt hatte sie den Leitzins unverĂ€ndert gelassen. Am Markt wird in der kommenden Woche ĂŒberwiegend eine Zinserhöhung erwartet.

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