Evonik sieht GeschĂ€ftsbelebung - Aber eventuell nur vorĂŒbergehend
08.05.2026 - 07:05:12 | dpa.deInfolge des Iran-Krieges habe seit MĂ€rz der Absatz in einigen GeschĂ€ftsbereichen - vermutlich wegen VorratskĂ€ufen - angezogen und die Verkaufspreise fĂŒr das TierfuttereiweiĂ Methionin seien besser als erwartet, hieĂ es von dem Spezialchemiekonzern am Freitag zur Veröffentlichung der Resultate des ersten Quartals. Da das zunĂ€chst wohl andauern werde, dĂŒrfte sich das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) im zweiten Jahresviertel auf mindestens 550 Millionen Euro erholen. Allerdings könnte das zweite Quartal auch das stĂ€rkste des Jahres werden, "da in der zweiten JahreshĂ€lfte höhere Inflationsraten Konsum und Investitionen beeintrĂ€chtigen könnten. Auch Kosten fĂŒr Energie und Rohstoffe werden voraussichtlich höher ausfallen als ursprĂŒnglich angenommen." Das Jahresgewinnziel bestĂ€tigte das Unternehmen indes.
So peilt Evonik-Chef Christian Kullmann 2026 ein operatives Ergebnis zwischen 1,7 und 2,0 Milliarden Euro an. Im ersten Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 3,43 Milliarden Euro, wie Evonik weiter mitteilte. Der operative Gewinn fiel um 15 Prozent auf 475 Millionen Euro, ĂŒbertraf damit aber die durchschnittliche AnalystenschĂ€tzung. Der auf die AktionĂ€re entfallende Ăberschuss knickte um fast die HĂ€lfte auf 125 Millionen Euro ein.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
