FACC: 0,10 Euro Dividende nach Rekordjahr
30.04.2026 - 14:30:33 | boerse-global.deFast sieben Jahre nach dem letzten regulären Ausschüttungszyklus schlägt FACC seinen Aktionären wieder eine Dividende vor. Der Luftfahrtzulieferer aus Oberösterreich hat zur 12. ordentlichen Hauptversammlung im Mai geladen — und das operative Comeback soll sich erstmals wieder im Portemonnaie der Anleger niederschlagen.
Ergebnissprung ebnet den Weg
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor. Die Grundlage dafür lieferte das Geschäftsjahr 2025: Der Konzernumsatz stieg um 11,3 Prozent auf knapp 984 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) legte dabei überproportional zu — ein Plus von rund 49 Prozent auf 42,3 Millionen Euro.
Hinter dem Ergebnissprung steckt das Effizienzprogramm „CORE", das laut Unternehmensangaben in allen drei Divisionen greift. Besonders der kroatische Standort habe durch Skaleneffekte zur Margenverbesserung beigetragen.
Die Aktie spiegelt die Erholung wider: Binnen zwölf Monaten hat der Kurs um rund 85 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 13,10 Euro. Vom Jahreshoch bei 15,50 Euro ist sie allerdings noch knapp 15 Prozent entfernt.
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Investitionsprogramm für die nächste Luftfahrtgeneration
Parallel zur Hauptversammlung konkretisierte das Management seine Strategie unter dem Begriff „Tech-Readiness". FACC will sich für neue Antriebssysteme positionieren — von nachhaltigen Flugkraftstoffen kurzfristig bis hin zu Wasserstoff- und Elektroantrieben mittelfristig.
Die Investitionsplanung ist ambitioniert:
- St. Martin im Innkreis: Rund 120 Millionen Euro für ein neues Werk, spezialisiert auf hochautomatisierte Strukturbauteilproduktion
- Reichersberg, Werk 4: Neue AFP-Anlage (Automated Fiber Placement) soll voraussichtlich im dritten Quartal 2026 in Betrieb gehen
- Gesamtrahmen: Bis 2030 plant FACC Investitionen von rund 350 Millionen Euro weltweit
Im Hintergrund wartet ein Auftragsbestand von rund 6 Milliarden US-Dollar — der Konzern muss also liefern.
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Ausblick mit Fragezeichen
Für 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent. Die Bandbreite ist bewusst weit gewählt: Lieferkettenrisiken und steigende Personal- sowie Energiekosten in Österreich könnten die Dynamik bremsen.
Ein erster Belastungstest folgt noch im Mai: Die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 werden voraussichtlich zeitgleich mit der Hauptversammlung veröffentlicht und zeigen, ob das Rekordjahr 2025 kein Ausreißer war.
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