Fannie Mae Aktie: Erfreuliche Marktreaktion!
06.02.2026 - 19:27:33Fannie Mae legt im Multifamily-Geschäft deutlich zu – und setzt zugleich ein Signal für weiteres Wachstum im kommenden Jahr. Noch stärker als die operativen Zahlen bewegt aber ein anderes Thema die Stimmung: Neue Aussagen von US-Behördenchefs bringen die Privatisierungsdebatte zurück auf die Agenda. Wie konkret wird das „Recap and Release“-Szenario für 2026 wirklich?
Wichtige Eckdaten aus der Mitteilung:
– 74 Mrd. US-Dollar Multifamily-Finanzierung 2025 (+34% gegenüber 2024: 55 Mrd. US-Dollar)
– Multifamily-Buch insgesamt nun über 500 Mrd. US-Dollar
– Kapital-Allokationsdeckel 2026 im Multifamily-Geschäft: 88 Mrd. US-Dollar
Multifamily-Zahlen geben Rückenwind
Für 2025 meldete Fannie Mae laut Unternehmensangaben rund 74 Mrd. US-Dollar an Finanzierungen zur Unterstützung des US-Multifamily-Wohnungsmarkts. Das ist ein klarer Sprung gegenüber den 55 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Gleichzeitig überschritt das gesamte Multifamily-Portfolio laut Mitteilung die Marke von 500 Mrd. US-Dollar.
Innerhalb der operativen Leistung hebt das Unternehmen drei Bereiche hervor:
– 8,3 Mrd. US-Dollar für bezahlbaren Wohnraum im Multifamily-Segment (+31%)
– 5,9 Mrd. US-Dollar bei Small Loans (+26%)
– 1,9 Mrd. US-Dollar bei Finanzierungen für Manufactured Housing (+49,4%)
Für 2026 setzt Fannie Mae einen Allokationsrahmen von 88 Mrd. US-Dollar für das Multifamily-Geschäft an. Das deutet darauf hin, dass das Unternehmen in diesem Segment grundsätzlich noch Kapazität für mehr Volumen sieht.
Privatisierung: Aussagen der Aufseher als Kurstreiber
Die jüngste Kursreaktion wurde laut Bericht vor allem durch regulatorische Signale geprägt. Zur Wochenmitte reagierten die Aktien positiv, nachdem FHFA-Direktor Bill Pulte über einen möglichen Fahrplan der Regierung für die staatlich gestützten Hypothekenfinanzierer (GSEs) gesprochen hatte.
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In einem Interview, auf das sich Marktberichte am Mittwoch beziehen, sagte Pulte, dass die Regierung bei einem möglichen Börsengang zunächst 2,5% bis 5% verkaufen könnte. Zuvor hatte Finanzminister Scott Bessent angedeutet, dass die seit 2008 bestehende staatliche Zwangsverwaltung (Conservatorship) perspektivisch enden könnte.
Dass FHFA und Treasury solche Optionen zumindest öffentlich diskutieren, rückt die „Recap and Release“-These für 2026 wieder stärker in den Fokus.
Was als Nächstes wichtig wird
Nach den nun veröffentlichten Volumendaten richtet sich der Blick auf die Veröffentlichung der vollständigen Zahlen zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2025. Im Zentrum dürften dabei drei Punkte stehen:
- Nettoergebnis & Comprehensive Income: als Indikator, wie schnell Kapital aufgebaut wird
- Rückstellungen für Kreditverluste: mögliche Anpassungen im aktuellen Zinsumfeld
- Management-Kommentare: Details zur Umsetzung des 2026-Plans und mögliche formale Einordnung der Privatisierungsäußerungen der FHFA
Der Hintergrund bleibt dabei anspruchsvoll: Eine Privatisierung gilt als komplex und könnte laut Text eine stärkere Kapitalthesaurierung erfordern, um regulatorische Vorgaben zu erfüllen – was kurzfristig auch Auswirkungen auf die Ausschüttungs- und Renditeerwartungen haben kann, selbst wenn sich die Eigentümerstruktur verändert.
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