Fermi: 409 Millionen Cash gegen 149 Millionen Schulden
04.05.2026 - 06:21:04 | boerse-global.deViel Kapital auf dem Konto, aber kein Chef im Haus: Fermi America durchlebt turbulente Wochen. Während das Unternehmen gigantische Infrastrukturprojekte plant, zerfällt die Chefetage in Rekordtempo.
Der Mitbegründer Toby Neugebauer schied Mitte April zunächst als CEO aus. Nur wenig später folgte die fristlose Kündigung wegen Vertragsverletzungen. Parallel dazu trat Finanzchef Miles Everson zurück. Ein Interimsteam um COO Jacobo Ortiz Blanes führt nun die Geschäfte, während der Verwaltungsrat unter Marius Haas nach einer dauerhaften Lösung sucht.
Machtkampf und Projektstau
Neugebauer übt als bedeutender Aktionär weiterhin Einfluss aus. Er nominierte Larry Kellerman für den Verwaltungsrat. Kellerman verantwortet als Chief Power Officer das „Project Matador“. Dieser geplante Campus für KI-Rechenzentren nahe Amarillo in Texas gilt als Hoffnungsträger der Firma. Bisher fehlen für das Vorhaben allerdings sowohl der Baustart als auch zahlende Mieter.
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Finanzen ohne Fundament
Die Bilanz zeigt ein gespaltenes Bild. Ende 2025 hielt die Gesellschaft liquide Mittel von 409 Millionen Dollar. Die Schulden beliefen sich zeitgleich auf 149 Millionen Dollar. Operative Umsätze erzielte Fermi America bislang nicht. Das Unternehmen muss nun beweisen, dass es die Infrastrukturprojekte ohne die ursprüngliche Führung umsetzen kann.
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