Ergebnisse, Produktion/Absatz

Streaming-GeschĂ€ft und Filmerfolge liefern Walt Disney RĂŒckenwind - Kurssprung

14.11.2024 - 14:01:41 | dpa.de

Filmkassenschlager wie "Inside Out 2" und "Deadpool & Wolverine" sowie das Streaming-GeschÀft haben Walt Disney US2546871060 im abgelaufenen GeschÀftsjahr angetrieben.

Zudem zahlt sich der Sparkurs von Disney-Chef Robert Iger aus. Die Erholung der ProfitabilitĂ€t kommt voran. FĂŒr das neue GeschĂ€ftsjahr 2024/25 plant Iger weiteres Gewinnwachstum. Zudem kĂŒndigte er AktienrĂŒckkĂ€ufe in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar an. Die Disney-Aktie legte im vorbörslichen US-Handel deutlich zu.

Das Disney-Papier gewann zuletzt rund zehn Prozent auf rund 113 Dollar. Im HauptgeschĂ€ft wĂŒrde die Anfang August bei rund 84 Dollar gestartete Erholung damit weitergehen. Bis zum Jahreshoch von knapp 124 Dollar aus dem FrĂŒhjahr fehlt allerdings noch ein gutes StĂŒck.

Disney steigerte den Umsatz im GeschĂ€ftsjahr (Ende September) um drei Prozent auf 91,4 Milliarden Dollar (86,2 Mrd Euro); im Schlussquartal betrug das Plus sogar sechs Prozent. Der Überschuss verdoppelte sich 2023/24 sogar fast auf knapp 5 Milliarden Dollar. FĂŒr das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie ergibt sich damit ein Anstieg um fast ein Drittel auf 4,97 Dollar. Sowohl Umsatz als auch Gewinn ĂŒbertrafen die mittleren AnalystenschĂ€tzungen.

Die im Schlussquartal verbesserte RentabilitÀt unterstreicht die von Iger eingeleitete Trendwende. Neben Filmen, die gut beim Publikum ankamen, trug auch das Streaming zum Erfolg bei. Die Sparte schaffte den zweiten Quartalsgewinn in Folge - nach zuvor jahrelangen Verlusten.

Disney hatte viel Geld ins Streaming-GeschĂ€ft gesteckt, mit teuren Produktionen, um Boden zum MarktfĂŒhrer Netflix US64110L1061 gutzumachen. Angesicht der hohen Kosten war Iger bei Disney+ dann aber auf die Bremse getreten. Dazu gehört auch, dass etwas weniger teure Serien und Filme aus den "Star-Wars"- und Marvel-Welten produziert werden.

Das UnterhaltungsgeschÀft mit Disneys Freizeitparks und Kreuzfahrschiffen prÀsentierte sich derweil zum Jahresende hin trÀger, wenngleich es im Gesamtjahr deutlich zulegte.

Im neuen GeschĂ€ftsjahr 2024/25 soll das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. In den kommenden beiden Jahren soll das Plus dann jeweils sogar im zweistelligen Prozentbereich liegen. Dieser lĂ€ngerfristige Ausblick dĂŒrfte bei Anlegern auch gut ankommen, erklĂ€rten Branchenexperten.

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