Klingbeil: Nach SteuerschÀtzung keine Diskussion mit LÀndern
23.10.2025 - 12:48:49"Ich glaube, dass spÀtestens mit diesen Zahlen diese politische Debatte beendet sein wird", sagte der Vizekanzler in Berlin.
WĂ€hrend der Bund bis 2029 laut SchĂ€tzung mit keinen zusĂ€tzlichen Steuereinnahmen rechnen kann, kommen bei LĂ€ndern und Kommunen voraussichtlich 39,1 Milliarden Euro mehr rein. Weder bei der Gastrosteuersenkung noch bei der Pendlerpauschale sieht Klingbeil damit noch Redebedarf bezĂŒglich potenzieller Kompensationen.
Die schwarz-rote Koalition will die Mehrwertsteuer fĂŒr Speisen in der Gastronomie dauerhaft von 19 auf 7 Prozent reduzieren. Die Pendlerpauschale soll auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer erhöht werden. Beides sind Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag - aktuell beraten darĂŒber Bundestag und Bundesrat. Wegen der dadurch entstehenden Kosten kam von den LĂ€ndern teils deutliche Kritik und die Forderung nach Kompensation.
Klingbeil betonte, nicht alle Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag seien fĂŒr ihn "mit groĂer Leidenschaft" verbunden, er stehe aber zu den Vereinbarungen. Auch LĂ€nderchefs hĂ€tten bei den Verhandlungen mit am Tisch gesessen. Im Nachhinein nun die Spielregeln zu verĂ€ndern und eine Kompensation durch den Bund zu fordern, gehe nicht.

