Florence, The

Florence + The Machine: Kommt die groĂźe Tour zurĂĽck?

11.02.2026 - 04:00:21

Florence + The Machine sorgen wieder für Hype. Was Fans in Deutschland 2026 an Tour, Setlist, Gerüchten & geheimen Plänen erwartet.

Wenn der Name Florence + The Machine gerade überall in deiner Bubble aufploppt, bist du nicht allein. Zwischen neuen Live-Clips, kryptischen Hinweisen in Interviews und ständig frischen Fan-Theorien wirkt es so, als würde hier etwas Größeres vorbereitet. Viele Fans in Deutschland fragen sich: Steht 2026 endlich wieder eine volle Europa-Tour mit großen Hallen – vielleicht sogar Festivals – an?

Aktuelle Tour-Infos & offizielle Dates von Florence + The Machine

Auf TikTok trendet der Hashtag der Band regelmäßig, Reddit-Threads werden immer länger, und in Fan-Discords kursieren Screenshots von Ticket-Portalen, angeblichen Leaks und mysteriösen Social-Media-Posts. Klar ist: Die Lust auf eine Rückkehr von Florence Welch auf die großen Bühnen in Berlin, Hamburg, Köln, München & Co. ist riesig. Aber was ist realistisch – und was nur Wunschdenken?

HintergrĂĽnde: Die aktuellen News im Detail

Auch wenn Stand Anfang 2026 noch keine komplette, offizielle Deutschland-Tour von Florence + The Machine auf der Website gelistet ist, verdichten sich die Hinweise, dass im Hintergrund intensiv an neuen Live-Plänen gearbeitet wird. In den letzten Monaten tauchten immer wieder Festival-Gerüchte auf: vor allem rund um große europäische Events, bei denen Florence schon früher mächtige Auftritte hingelegt hat – etwa Glastonbury, Roskilde oder Primavera. Für deutsche Fans sind vor allem Spekulationen um Rock am Ring, Hurricane/Southside oder Lollapalooza Berlin interessant.

In Interviews Ende 2025 erzählte Florence mehrfach, dass sie nach der langen Tourphase zu Dance Fever zwar erschöpft war, aber wieder massiv Lust auf die Bühne bekommen hat. Sie sprach davon, dass Live-Shows für sie eine Art Gegenmittel zu all dem digitalen Overload seien: echte Körper im Raum, gemeinsam singen, schwitzen, schreien. Mit anderen Worten: Sie denkt Live längst wieder groß – und nicht nur in kleinen, exklusiven Sessions.

Spannend ist auch, wie oft sie zuletzt über unveröffentlichtes Material gesprochen hat. In einem Gespräch mit einem britischen Radiohost deutete sie an, dass sie während und nach der Dance Fever-Phase deutlich mehr Songs geschrieben hat, als am Ende auf dem Album gelandet sind. Viele Fans lesen darin einen klaren Hinweis auf B-Seiten, Deluxe-Versionen oder sogar auf den Start eines neuen Album-Zyklus. Wenn ein neues Album oder zumindest eine größere EP kommt, wäre eine Tour- oder Festivalrunde in Europa fast garantiert – Labels und Booker denken da meist ziemlich klassisch: neue Musik, neue Shows.

Für Deutschland ist außerdem wichtig, dass die bisherigen Shows hier – ob Berlin, Köln, Frankfurt oder Hamburg – fast immer sehr schnell ausverkauft waren. Das macht das Land für die Planung attraktiv. Veranstalter lieben sichere Nummern, und Florence + The Machine liefern genau das. Dazu kommt, dass sie in der deutschen Musikpresse seit Jahren extrem gut wegkommen: starke Reviews, viel Radio-Support im Indie- und Alternative-Bereich, und eine Fanbase, die nicht nur einmal hingeht, sondern bei jeder neuen Tour wiederkommt.

Auf Social Media kursieren außerdem immer mehr Fotos aus europäischen Venues, in denen Plakate oder digitale Screens mit Teaser-Visuals zu sehen sein sollen – typische Florence-Ästhetik mit floralen Motiven, roten Haaren im Schattenriss und kurzen Lines, die sich wie Songzitate lesen. Ob das echte Previews oder nur clevere Edits von Fans sind, ist oft schwer zu verifizieren. Klar ist aber: Die Community ist extrem wachsam und reagiert auf jedes noch so kleine Signal.

Für dich als Fan in Deutschland bedeutet das: Augen aufhalten, Benachrichtigungen der offiziellen Kanäle anstellen und regelmäßig auf die Tourseite schauen. Erfahrungsgemäß geht es bei Florence + The Machine schnell, wenn eine neue Tourrunde announced wird – Pre-Sales starten, Fanclubs bekommen Codes, und die begehrten Innenraum-Tickets sind in Minuten weg.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer Florence + The Machine schon einmal live erlebt hat, weiß: Das ist kein normales Indie-Rock-Konzert, sondern eher ein halbes Ritual. Die Setlist der letzten Touren zeigte ziemlich klar, wie Florence ihre Shows aufbaut – eine Mischung aus emotionalen Höhepunkten, alten Fan-Favoriten und neuen Songs, die live oft noch größer wirken als auf Platte.

Typische Opener der vergangenen Jahre waren zum Beispiel "Heaven Is Here" oder "King" vom Album Dance Fever. Beide Songs haben eine starke, fast beschwörende Energie, die perfekt dazu passt, wie Florence die Bühne betritt: barfuß, in langen Kleidern, viel Bewegung, die Arme weit ausgebreitet. Sobald die Drums einsetzen, entsteht diese kollektive Spannung, die viele Fans später als Gänsehaut-Moment Nummer eins beschreiben.

Im Mittelteil der Shows tauchen meist die Klassiker auf, die seit Jahren in fast keiner Setlist fehlen: "Dog Days Are Over", "Shake It Out", "Spectrum", "Cosmic Love" oder "What Kind of Man". Besonders "Dog Days Are Over" hat live inzwischen seine eigene kleine Tradition: Florence fordert das Publikum fast immer auf, das Handy wegzupacken, gegenseitig Fremde zu umarmen, zu springen und alles rauszulassen. Diese Szene landet regelmäßig auf TikTok und Instagram – als verwackelte Mitschnitte, die trotzdem perfekt transportieren, wie befreiend dieser Moment wirkt.

In den neueren Setlists spielen Songs wie "Free", "My Love" oder "Dream Girl Evil" eine große Rolle. Sie zeigen, wie sehr Florence sich in Richtung tanzbare, aber textlich sehr persönliche Tracks entwickelt hat. Live kommen da oft Percussion-Parts, verlängerte Bridges oder Call-and-Response-Teile mit dem Publikum dazu. Wer vorne im Innenraum steht, erlebt das Ganze fast wie eine Mischung aus Konzert, Theater und Massen-Chor.

Typische Zugaben der letzten Tourphasen waren zum Beispiel "Shake It Out" in einer besonders intensiven Version oder erneut "Rabbit Heart (Raise It Up)", manchmal leicht umarrangiert, mal langsamer, mal mit verstärkten Chören. Florence nutzt diese letzten Songs häufig, um sich sehr direkt beim Publikum zu bedanken – oft mit kurzen, ehrlichen Monologen über Angst, Kreativität, Einsamkeit oder darüber, wie viel es ihr bedeutet, dass Menschen immer wieder zu ihren Shows kommen.

Für eine mögliche neue Tour 2026 erwarten viele Fans, dass die Setlist sich stärker zwischen den Epochen bewegt: Frühwerke von Lungs (2009) und Ceremonials (2011), die energiegeladenen Tracks von How Big, How Blue, How Beautiful (2015), emotionale Stücke aus High As Hope (2018) und die rituellen Hymnen von Dance Fever (2022). Auf Reddit kursieren bereits Fan-Setlists, in denen Tracks wie "Hospital Beds" oder "Strangeness and Charm" als "Bitte spiel das endlich wieder"-Wünsche auftauchen.

Egal, wie die finale Songauswahl am Ende aussieht: Die Show von Florence + The Machine lebt nie nur von der Musik. Es sind die kleinen Dinge – Luftsprünge, spontane Tanzeinlagen, ihr berühmtes Durchrennen der ersten Reihen, Momente, in denen sie mitten in einem Song plötzlich komplett a cappella singt und die Halle kurz atmet. Wer Tickets ergattert, sollte sich auf eine körperlich intensive, sehr emotionale Nacht einstellen.

Die GerĂĽchtekĂĽche: Was Fans vermuten

Die spannendsten Diskussionen zu Florence + The Machine laufen gerade auf Reddit, TikTok und in Telegram- oder Discord-Gruppen von Hardcore-Fans. Dort treffen sich Leute, die Setlisten tracken, Interviews auseinandernehmen und jedes Detail analysieren – von Bühnen-Deko bis hin zu kryptischen Social-Media-Posts.

Ein heiß diskutiertes Thema: Arbeit an einem neuen Album oder einer großen EP. Einige Nutzer:innen verweisen auf Aussagen von Florence, dass sie sich thematisch von Mythen, Hexenprozessen und weiblicher Wut noch nicht verabschiedet habe. Auf TikTok tauchen kurze Clips auf, in denen angeblich neue Lyrics zu hören sind – aufgenommen bei geheimen, sehr kleinen Gigs in London oder New York. Ob das echte Mitschnitte oder gut gemachte Edits sind, lässt sich schwer prüfen, aber die Dynamik zeigt, wie hungrig die Fanbase auf neues Material ist.

Ein weiterer Schwerpunkt der Spekulationen: mögliche Festival-Headliner-Slots. In Fanforen kursieren angebliche interne Listen, auf denen Florence + The Machine neben Acts wie The National, Lana Del Rey oder The 1975 auftauchen. Besonders hartnäckig halten sich Gerüchte, dass sie 2026 mindestens ein großes deutsches Festival anpeilt – auch, weil deutsche Fans als besonders textsicher und laut gelten. Videos von früheren Auftritten, etwa beim Hurricane oder bei kleineren Sommer-Festivals, zeigen regelmäßig, wie laut "Shake It Out" und "Dog Days Are Over" hier mitgesungen werden.

Diskussionen gibt es ebenfalls rund um potenzielle Ticketpreise. Nachdem viele große Pop- und Rock-Acts in den letzten Jahren ihre Preise deutlich angezogen haben, fragen sich manche, ob auch Florence + The Machine auf dem Niveau von Superstars wie Taylor Swift oder Coldplay landen könnten. In bisherigen Europa-Runden lagen die Preise eher im mittleren Segment: Stehplätze, die sich Fans mit etwas Sparen leisten konnten. In den Threads ist die Hoffnung groß, dass das weiter so bleibt und man nicht 200 Euro für eine Halbtagesschicht im Innenraum hinlegen muss.

Ein eigenständiges Meme-Thema ist außerdem Florences Bühnenpersona. Viele Videos auf TikTok feiern sie als "Theater-Witch" oder "Indie-High-Priestess". User:innen imitieren ihre Bewegungen, ihre Art zu tanzen oder zu rennen, schneiden daraus Comedy-Clips oder bauen komplette Edits im Stil von Coming-of-Age-Filmen. Gleichzeitig gibt es eine ernstere Seite in der Fan-Community: Threads, in denen Leute erzählen, wie Songs wie "Shake It Out", "Hunger" oder "Free" ihnen durch depressive Phasen oder Heartbreak geholfen haben. Diese persönlichen Stories verstärken den Hype auf neue Konzerte – viele wollen Florence ein zweites oder drittes Mal live sehen, weil jeder Abend anders wirkt.

Spannend für mögliche Shows in Deutschland sind auch Spekulationen, ob Florence wieder mit bestimmten Support-Acts touren könnte. In der Vergangenheit nahm sie häufiger spannende, eher alternative Vorbands mit, teilweise mit starker weiblicher Präsenz oder queer geprägten Acts. In Fanlisten tauchen Namen wie Maggie Rogers, Aurora, Arlo Parks oder Wet Leg als Wunsch-Supports auf – auch wenn es bisher keinerlei offizielle Hinweise gibt. Klar ist aber: Die Community hofft auf Line-ups, die genauso divers und emotional aufgeladen sind wie die Hauptshow selbst.

Unterm Strich zeigt der aktuelle Stand der GerĂĽchtekĂĽche: Es brennt. Viele der Spekulationen sind mehr Herz als harte Fakten, aber sie entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie basieren auf echten Interviewfetzen, auf vorherigen Tourmustern und auf der Beobachtung, dass Florence + The Machine selten lange komplett von den BĂĽhnen verschwinden. Vor allem, wenn im Hintergrund schon wieder neue Songs wachsen.

Alle Daten auf einen Blick

Auch wenn die offiziellen Tourdaten sich dynamisch ändern können, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Fakten rund um Florence + The Machine – von Releases bis zu typischen Stationen in Deutschland. Die Tabelle liefert dir einen kompakten Überblick über zentrale Eckpunkte der Bandgeschichte und der jüngeren Live-Aktivität.

KategorieDetailInfo
DebütalbumLungsVeröffentlicht 2009, Durchbruch mit "Dog Days Are Over" und "Rabbit Heart (Raise It Up)"
Zweites AlbumCeremonials2011 erschienen, geprägt von Hymnen wie "Shake It Out" und "Spectrum"
Drittes AlbumHow Big, How Blue, How Beautiful2015, internationaler Erfolg mit "Ship To Wreck" und "What Kind of Man"
Viertes AlbumHigh As Hope2018, persönlicher, reduzierter Sound, u.a. "Hunger"
FĂĽnftes AlbumDance Fever2022, tanzbare Melancholie mit "King", "Free" und "My Love"
Typische Deutschland-StädteTourstoppsRegelmäßig: Berlin, Köln, Hamburg, München; gelegentlich: Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart
Durchschnittliche SetlängeLive-ShowsCa. 18–22 Songs, Spielzeit meist 90–110 Minuten
Ticket-Preisrange (Historie)StehplatzJe nach Venue und Tour meist im Bereich 60–110 Euro, Festivalpässe separat
Streaming-ErfolgeSignature-Songs"Dog Days Are Over" und "Shake It Out" zählen zu den meistgestreamten Tracks der Band
Letzte groĂźe TourphaseDance Fever-TourStart 2022, mit diversen Europa- und UK-Dates, inkl. mehrerer Arena-Shows
Offizielle TourinfosWebsiteAktuelle Daten und Presale-Infos: florenceandthemachine.net/tour
BĂĽhnensignaturPerformance-StilBarfuĂź, lange Kleider, hohe SprĂĽnge, direkte Publikumsansprache, oft Handyfreie-Momente

Häufige Fragen zu Florence + The Machine

Damit du für den nächsten News-Drop, Ticket-Vorverkauf oder Fan-Diskurs bestens vorbereitet bist, beantworten wir die wichtigsten Fragen zu Florence + The Machine ausführlich.

Wer steckt hinter Florence + The Machine?

Im Zentrum steht Florence Welch, Singer-Songwriterin aus London, geboren 1986. Sie ist die kreative Hauptfigur, schreibt die meisten Texte, prägt die Visuals und bestimmt die Live-Ästhetik. "The Machine" steht ursprünglich für die Musiker:innen, die sie begleiten – Gitarrist Rob Ackroyd, Keyboarder, Drummer, Background-Sänger:innen und wechselnde Gastmusiker:innen. Über die Jahre ist aus dem Projekt eine feste Band geworden, aber der Name betont immer noch, dass Florence die treibende Kraft ist.

Musikalisch bewegt sich das Projekt zwischen Indie-Rock, Art-Pop, Alternative und einem leichten Hang zu Gothic- und Folk-Elementen. Viele ihrer Songs greifen Themen wie Religion, Magie, Körperlichkeit, Rausch, Sucht, Liebe und Schuld auf. Diese Mischung aus großen Pop-Hooks und sehr dunklen, persönlichen Texten ist einer der Gründe, warum sich Fans so stark mit der Musik identifizieren.

Wie sehen die Chancen auf Konzerte in Deutschland 2026 aus?

Eine verbindliche Zusage kann es nur von der offiziellen Seite geben, aber wenn man die letzten Jahre betrachtet, stehen die Chancen ordentlich. Florence + The Machine haben fast jede große Tour mit mehreren Deutschland-Dates versehen – teils Clubshows, teils ausgewachsene Arena-Konzerte. Sobald ein neues Projekt ansteht, ist Deutschland normalerweise fest eingeplant.

Was für 2026 spricht: Die Fan-Nachfrage ist hoch, die Streamingzahlen sind stabil, und die letzte große Tour liegt dann bereits einige Jahre zurück. Festivals sind ebenfalls ein realistisches Szenario, weil sie für Acts in Florences Größe gut kalkulierbar sind und Reichweite bringen. Als Fan solltest du damit rechnen, dass Ankündigungen relativ kurzfristig kommen können – also Newsletter abonnieren, Social-Media-Benachrichtigungen aktivieren und dir am besten im Kalender Platzfenster für potenzielle Presale-Daten markieren.

Wie kommst du am besten an Tickets – ohne abgezockt zu werden?

Die wichtigste Regel: Halte dich so lange wie möglich an offizielle Quellen. Das heißt konkret: der Ticketlink über die offizielle Website der Band, etablierte große Ticketanbieter und – bei Festivals – die Originalseiten der Events. Viele Fans lassen sich von frühen "Restkontingent"-Angeboten auf Drittplattformen locken, die später entweder extrem überteuert oder im schlimmsten Fall sogar Fake sind.

Wenn Florence + The Machine eine neue Tour ankündigen, gibt es meist eine klare Struktur: Fanclub- oder Newsletter-Presale, dann ggf. ein Promoter-Presale, schließlich der allgemeine Verkauf. Wenn du Newsletter rechtzeitig abonnierst, bekommst du oft Presale-Codes oder frühere Infos zu Verkaufsstarts. Vermeide es, direkt am ersten Tag Tickets von dubiosen Wiederverkaufsseiten zu kaufen – viele vermeintlich "ausverkaufte" Shows bekommen später noch Kontingente, zum Beispiel durch Umstellungen im Bühnenaufbau oder Rückläufe aus Kreditkartenprüfungen.

Was macht ein Florence-Konzert so besonders im Vergleich zu anderen Indie-Acts?

Florence + The Machine haben eine Art, Konzerte aufzuziehen, die sich stark von vielen anderen Live-Acts absetzt. Zum einen ist da die körperliche Intensität: Florence rennt, springt, dreht sich, setzt zu hohen Tönen an, als gäbe es kein Morgen, und wirkt trotzdem kontrolliert. Zum anderen ist ihr Umgang mit dem Publikum extrem direkt. Sie spricht offen über eigene Unsicherheiten, mental health, Süchte und Angstzustände – und verbindet das mit einer sehr großen, fast sakralen Bildsprache.

Viele Fans beschreiben Shows als kathartisch: Man kommt rein mit Alltagsstress, Herzschmerz oder Wut und geht raus, als hätte man einen emotionalen Reset bekommen. Dazu kommt der optische Aspekt – die Bühnenbeleuchtung, florale Elemente, wehende Stoffbahnen, manchmal Spiegel, manchmal riesige Lichtinstallationen. All das verstärkt die Musik und macht den Abend zu einer Erfahrung, über die noch lange gesprochen wird.

Welche Songs solltest du kennen, bevor du das erste Mal hingehst?

Natürlich kannst du spontan in ein Florence-Konzert stolpern und dich einfach mitreißen lassen. Aber ein paar Songs solltest du dir vorher gönnen, um die kollektiven Mitsing-Momente voll auszukosten. Pflichtprogramm sind:

  • "Dog Days Are Over" – wegen des groĂźen Handy-weg-und-springen-Moments.
  • "Shake It Out" – eine der emotionalsten Hymnen, live oft einer der lautesten Songs.
  • "Spectrum" – besonders in der Live-Version mit mehr Druck und Chor.
  • "What Kind of Man" – fĂĽr alle, die Gitarren und dynamische Drops lieben.
  • "Hunger" – intensiver Track mit sehr persönlichen Lyrics.
  • "King", "Free" und "My Love" von Dance Fever – repräsentieren die neuere Ă„ra gut.

Wenn du tiefer einsteigen willst, hör dir komplette Alben durch, statt nur einzelne Singles. Besonders Ceremonials und Dance Fever funktionieren als zusammenhängende Welten, in die du dich versenken kannst. Viele Fans berichten, dass einige Songs erst live komplett "klick" gemacht haben, nachdem sie vorher im Albumkontext gehört wurden.

Wie offen geht Florence mit Themen wie Mental Health und Feminismus um?

Florence Welch ist bekannt dafür, sehr transparent über psychische Gesundheit, Sucht und gesellschaftliche Erwartungen an Frauen zu sprechen. In Interviews und auf der Bühne erzählt sie oft von eigenen Kämpfen – unter anderem mit Alkohol, Selbstzweifeln und dem Druck, immer funktionieren zu müssen. Songs wie "Hunger" oder "King" handeln direkt von Essstörungen, Rollenbildern, Mutterschaft und der Frage, welchen Preis Kunst manchmal fordert.

Diese Offenheit prägt auch die Live-Shows. Sie fordert das Publikum auf, füreinander da zu sein, sich zu halten, zu schreien, zu weinen, zu tanzen. Das schafft Räume, in denen sich viele queere Fans, junge Frauen und generell Menschen, die sich anders fühlen, gesehen und verstanden fühlen. Genau deswegen hat Florence + The Machine längst den Status einer Art Kult-Act, der weit über klassische Indie-Grenzen hinaus wirkt.

Wie bereitest du dich optimal auf ein Florence-Konzert vor?

Klingt banal, macht aber einen Unterschied: Bequeme Schuhe, genug Wasser und eine gewisse emotionale Bereitschaft. Du wirst springen, schwitzen, laut singen. Wenn du vorne stehen willst, plane frühes Anstehen ein und informiere dich über Venue-Regeln. Viele Fans berichten, dass sie sich vor Shows kleine eigene Rituale schaffen – etwa bestimmte Texte noch einmal lesen, Lieblingssongs auf dem Weg zur Halle hören oder Freundeskreise zusammentrommeln, mit denen sie den Abend teilen wollen.

Technisch lohnt es sich, die Handy-Akkus voll zu haben, aber gleichzeitig zu entscheiden, welche Songs du bewusst ohne Screen erleben willst. Gerade "Dog Days Are Over" oder "Shake It Out" wirken intensiver, wenn du im Moment bleibst. Und: Respektiere die Leute um dich herum. Nicht jede Person möchte auf jedem Video landen, und nicht alle finden es angenehm, wenn vor ihnen nur noch Displays in die Luft gehalten werden. Florence betont immer wieder, wie wichtig ihr echte Augen-zu-Augen-Momente im Raum sind – und genau die machen ihre Konzerte am Ende so besonders.


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