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AKTIEN IM FOKUS 2: Deutsche Bank steigen nach Zahlen - Gewinnmitnahmen bei DWS

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 11:36 Uhr | dpa.de

FRANKFURT - Mit höchst unterschiedlichen KursverlÀufen haben sich die Aktien der Deutschen Bank DE0005140008 und ihrer Fondstochter DWS DE000DWS1007 nach den Quartalszahlen am Mittwoch prÀsentiert.

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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Mit höchst unterschiedlichen KursverlĂ€ufen haben sich die Aktien der Deutschen Bank DE0005140008 und ihrer Fondstochter DWS DE000DWS1007 nach den Quartalszahlen am Mittwoch prĂ€sentiert. Die Papiere von Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Geldhaus stiegen zunĂ€chst um bis zu 6 Prozent auf den höchsten Stand seit drei Wochen und schafften damit den Ausbruch aus der jĂŒngsten Konsolidierung um die Marke von 31 Euro. Zuletzt notierten sie mit 3,1 Prozent im Plus bei 31,90 Euro und waren damit grĂ¶ĂŸter Gewinner im Dax DE0008469008.

Dagegen machten Anleger bei den Titeln von DWS nach dem Rekordhoch vom Vortag Kasse. Allein seit Mitte Juni hatten die Anteilsscheine der Fondsgesellschaft bis zum Vortag rund ein Viertel an Wert gewonnen. Am Mittwoch verloren sie zuletzt 4,2 Prozent auf 68,75 Euro.

Sprudelnde Gewinne im GeschĂ€ft mit Wertpapieren, WĂ€hrungen und der Begleitung von BörsengĂ€ngen bescherten der Deutschen Bank im zweiten Quartal einen Milliardengewinn auf Rekordniveau. Das Vorsteuerergebnis war mit knapp 2,7 Milliarden Euro nur minimal geringer als im gleichen Zeitraum des Rekordjahres 2007. Zum Gewinnplus trug die Investmentbank mit einem Sprung um fast 60 Prozent fast die HĂ€lfte bei. Angesichts der guten Ergebnisse will die Bank weitere 500 Millionen Euro in den RĂŒckkauf eigener Aktien stecken.

Die Zahlen seien "auf ganzer Linie stark", lautete das erste Fazit von Kian Abouhossein von JPMorgan. Außer im FondsgeschĂ€ft habe die Bank die durchschnittlichen Markterwartungen in allen GeschĂ€ftsfeldern ĂŒbertroffen. Im GeschĂ€ft mit Anleihen habe sie besser abgeschnitten als die US-Konkurrenz. Das Investmentbanking rage heraus.

Joseph Dickerson vom Analysehaus Jefferies sprach von insgesamt robusten Resultaten. Im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, WÀhrungen und Rohstoffen sowie mit Blick auf die ErtrÀge insgesamt habe das Finanzinstitut stark abgeschnitten.

Das Geldhaus habe die Erwartungen vollstĂ€ndig ĂŒbertroffen, schrieb Anke Reingen von der kanadischen Bank RBC. Neben dem Investmentbanking hĂ€tten auch die anderen Bereiche positiv ĂŒberrascht. Die Kosten seien wie prognostiziert ausgefallen.

Die DWS sammelte im zweiten Quartal deutlich mehr Geld von Anlegern ein als gedacht. Unter dem Strich flossen dem Fondsanbieter weitere fast 25 Milliarden Euro zu. Die ErtrĂ€ge wuchsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent, verfehlten damit aber die Erwartungen von Analysten ebenso, wie beim Vorsteuergewinn, der nur knapp ĂŒber dem Vorjahreswert lag. Das verwaltete Vermögen von DWS habe mit 1,19 Billionen Euro einen Höchststand erreicht, sagte Vorstandschef Stefan Hoops.

Analyst Ben Bathurst von der Bank RBC bemĂ€ngelte deutlich niedrigere GebĂŒhreneinnahmen des Vermögensverwalters sowie stĂ€rker als erwartet gestiegene Kosten. Dadurch sei der Gewinn vor Steuern um neun Prozent unter der Markterwartung geblieben./edh/stw/jha/

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