dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Schwache US-Techwerte bremsen Dax
31.01.2024 - 07:31:01FRANKFURT (dpa-AFX)-------------------------------------------------------------------------------AKTIEN-------------------------------------------------------------------------------
DEUTSCHLAND: - KAUM VERĂNDERT - Negative Reaktionen auf die Quartalsbilanzen der beiden Tech-Riesen AMD US0079031078 und der Google-Holding Alphabet US02079K3059 dĂŒrften den Dax DE0008469008 am Mittwoch im AufwĂ€rtsdrang bremsen. Der Broker IG taxierte den Dax knapp zwei Stunden vor dem Xetra-Start mit 16 972 Punkten unbewegt zum Schluss am Vortag. Damit hĂ€lt sich der deutsche Leitindex vorbörslich aber in der NĂ€he des Rekordhochs von gut 17 003 ZĂ€hlern. Die nach US-Börsenschluss veröffentlichten Quartalsberichte des Chip-Produzenten AMD und von Alphabet wurden im nachbörslichen Handel abgestraft. Aktien von AMD sackten um 6,5 Prozent ab und Alphabet um 5,8 Prozent. Auch die GeschĂ€ftszahlen von Microsoft US5949181045 entfachten unter Investoren keine Begeisterung. Wie es an den Börsen weitergeht, hĂ€ngt nun voraussichtlich von der US-Notenbank Fed ab. Anleger erhoffen sich von der Zinsentscheidung am Abend Aufschluss ĂŒber den weiteren geldpolitischen Pfad der Notenbank. Die an den FinanzmĂ€rkten heiĂ diskutierte Frage ist, wann die Fed erstmals nach lĂ€ngerer Zeit wieder die Zinsen senkt und wie viele Zinssenkungen es in diesem Jahr geben wird.
USA: - DURCHWACHSEN - Mit kleinen Schritten haben der Dow Jones Industrial US2605661048 und der marktbreite S&P 500 US78378X1072 am Dienstag erneut RekordstĂ€nde erklommen. Von echtem Auftrieb konnte jedoch keine Rede sein. Die Anleger sind vorsichtig. Nachbörslich berichten mit Microsoft US5949181045 und der Google US02079K1079-Mutter Alphabet US02079K3059 zwei Giganten unter den US-Konzernen ĂŒber ihr abgelaufenes Quartal. Zudem steht zur Wochenmitte die ebenfalls stark beachtete Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed auf der Agenda. Von den dazugehörigen Kommentaren versprechen sich die Marktteilnehmer wegweisende Signale fĂŒr die in diesem Jahr erwarteten Zinssenkungsschritte. Der Leitindex Dow Jones beendete den Handel mit plus 0,35 Prozent auf 38 467,31 Punkte knapp unter seinem Rekordhoch. Der S&P 500 dagegen litt nach einer Bestmarke unter minimalen Gewinnabgaben. Er schloss 0,06 Prozent schwĂ€cher mit 4924,97 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 verlor 0,68 Prozent auf 17476,71 Punkte.
ASIEN: - GEWINNE IN JAPAN, VERLUSTE IN CHINA - Die wichtigsten Börsen Asiens haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Der japanische Leitindex Nikkei 225 XC0009692440JP9010C00002 schloss 0,6 Prozent höher. Die chinesischen Börsen schwĂ€chelten hingegen nach tristen Konjunkturdaten. So blieb die Stimmung in den Chefetagen von Chinas produzierenden Unternehmen auch im Januar trĂŒb. Der CSI 300 CNM0000001Y0 mit Werten der HandelsplĂ€tze in Shanghai und Shenzhen fiel zuletzt um 0,2 Prozent. In Hongkong bĂŒĂte der Hang-Seng-Index HK0000004322 1,1 Prozent ein.
DAX 16972,34 0,18 XDAX 16970,68 -0,12 EuroSTOXX 50 4662,70 0,50 Stoxx50 4215,71 0,06 DJIA 38467,31 0,35 S&P 500 4924,97 -0,06 NASDAQ 100 17476,71 -0,68
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RENTEN:
Bund-Future 135,07 0,13%
DEVISEN:
Euro/USD 1,0820 -0,23 USD/Yen 147,74 0,08 Euro/Yen 159,85 -0,15
ROHĂL:
Brent 82,67 -0,20 USD WTI 77,62 -0,20 USD
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