dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax etwas schwÀcher erwartet
05.02.2024 - 07:32:17FRANKFURT (dpa-AFX)-------------------------------------------------------------------------------AKTIEN-------------------------------------------------------------------------------
DEUTSCHLAND: - MODERATE VERLUSTE ERWARTET - Nach einem weiteren DĂ€mpfer fĂŒr die Zinssenkungsfantasien vieler Investoren zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt ein etwas schwĂ€cherer Wochenstart am. Der Broker IG taxierte den Dax DE0008469008 am Montag knapp zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,25 Prozent tiefer auf 16 876 Punkte. Mit 17 004,55 Punkten hatte der deutsche Leitindex am Freitag zunĂ€chst seine alte Bestmarke aus dem Dezember knapp hinter sich gelassen, bevor ĂŒberraschend starke US-Arbeitsmarktdaten ihn bremsten. Denn ein starker Arbeitsmarkt mit deutlichem Lohndruck nach oben nĂ€hrt Inflationsrisiken. Daher dĂŒrfte die US-Notenbank Fed den Leitzins eher lĂ€nger hochhalten. Gleichwohl unterstreichen die Jobdaten, dass die US-Wirtschaft die rasanten Zinserhöhungen des vergangenen Jahres bisher recht gut wegsteckt. Das könnte gröĂeren Druck auf die Börsen verhindert haben. In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem US-Sender CBS sagte Fed-Chef Jerome Powell zudem, dass der Leitzins wohl erst nach dem MĂ€rz sinken könnte. Da das Interview bereits am Donnerstag, also vor der Veröffentlichung der US-Jobzahlen aufgezeichnet worden war, dĂŒrften die Daten Powell in seiner Sicht der Dinge eher bestĂ€rkt haben. In der neuen Woche richten sich die Blicke neben wichtigen Stimmungsdaten aus der Wirtschaft der Eurozone auf die laufende Berichtssaison der Unternehmen, die unter anderem mit Dax-Werten wie Deutsche Börse DE0005810055, Siemens DE0007236101 und Infineon DE0006231004 in die nĂ€chste Runde geht.
USA: - REKORDLAUF SETZT SICH FORT - Starke Quartalsberichte weiterer amerikanischer Technologie-Giganten haben am Freitag fĂŒr Rekordstimmung an den US-Börsen gesorgt. Sogar der ausgesprochen starke Arbeitsmarkt im Januar wurde zu guter Letzt positiv fĂŒr Aktien interpretiert. Der Bericht setze ein Fragezeichen hinter das Narrativ einer 'sanften Landung', sagte ein Marktexperte. Die aktuellen Jobdaten machten vielmehr deutlich, dass die Wirtschaft auf Hochtouren laufe. Auch wenn eine Zinssenkung bereits im MĂ€rz angesichts dieser Daten nochmals unwahrscheinlicher sein dĂŒrfte und auch ein erster Schritt im Mai eher unsicher, stĂ€rkten die Daten die Aussicht auf solide Unternehmensgewinne, hieĂ es. Alle drei wichtigen US-Indizes erklommen Bestmarken. Der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial US2605661048 ging mit einem Aufschlag von 0,35 Prozent auf 38 654,42 Punkte aus dem Tag. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 schloss mit plus 1,07 Prozent auf 4958,61 Punkte. Der Nasdaq 100 US6311011026 beendete den Handel 1,72 Prozent höher auf 17 642,73 ZĂ€hler.
ASIEN: - DURCHWACHSEN - An den Börsen Chinas geht es angesichts einer schon lĂ€nger andauernden Talfahrt weiterhin turbulent zu. Ein Versprechen der Börsenaufsicht des Landes, "abormale" Kursschwankungen zu unterbinden, beruhigte Anleger am Montag nur bedingt. Insbesondere Aktien kleinerer Unternehmen standen zwischenzeitlich wieder unter Druck. Der CSI 300 CNM0000001Y0 mit groĂen Werten der HandelsplĂ€tze in Shanghai und Shenzhen schaffte indes zuletzt den Sprung in die Gewinnzone. Er stieg um 1,6 Prozent. Der Hongkonger Hang-Seng-Index HK0000004322 gewann im spĂ€ten Handel 0,8 Prozent. Der japanische Leitindex Nikkei 225 XC0009692440JP9010C00002 schloss ein halbes Prozent im Plus.
DAX 16918,21 0,35% XDAX 16935,70 -0,04% EuroSTOXX 50 4654,55 0,34% Stoxx50 4206,37 0,06% DJIA 38654,42 0,35% S&P 500 4958,61 1,07% NASDAQ 100 17642,73 1,72%
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RENTEN:
Bund-Future 134,79 -0,15%
DEVISEN:
Euro/USD 1,0777 -0,15% USD/Yen 148,44 0,08% Euro/Yen 159,97 -0,06%
ROHĂL:
Brent 77,70 +0,37 USD WTI 72,54 +0,26 USD
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